Mit der neuen Wache erhält die Feuerwehr laut Brühls Bürgermeister Marc Prokop die Infrastruktur, die ihr zusteht.
Projekt schreitet voranSo verlief die Grundsteinlegung beim Bau der Feuerwache in Brühl

Den Grundstein zum Bau der neuen Brühler Feuer- und Rettungswache legten der Bürgermeister Dr. Marc Prokop (l.) und Architekt Markus Stark.
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Seit dem Spatenstich zum Auftakt der Errichtung der neuen Feuer- und Rettungswache sind beinahe anderthalb Jahre vergangen. Inzwischen ist für jedermann die Dimension des Bauprojekts ersichtlich, denn die Tiefbauarbeiten in der Baugrube an der Römerstraße sind nahezu abgeschlossen. Da es nun mit der Erstellung der Kellerwände allmählich in die Höhe geht, kamen die Verantwortlichen zur feierlichen Grundsteinlegung zusammen.
Brühls Bürgermeister Dr. Marc Prokop (CDU) sagte, die Grundsteinlegung sei das Versprechen an die Bürger, dass „im Notfall in kurzer Zeit Hilfe kommt“. Zudem erhalte die Feuerwehr die Infrastruktur, die ihr zustehe. Schließlich sei die Wache für die Kameraden so etwas wie ein zweites Zuhause.
Über die Details dieses Zuhauses wird derweil noch diskutiert. „Die Beratungen dauern noch an“, so CDU-Fraktionschef Holger Köllejan. Seine Partei und auch der Mehrheitsbündnispartner SPD sähen gerne Einsparungen.
Die jüngst erfolgte Prüfung einer veränderten Fassadengestaltung ergab, dass die Kosten um mehrere Millionen Euro gedrückt werden könnten, sofern man sich von einer Begrünung, vertikalen Photovoltaik-Modulen und Holzelementen verabschieden würde. Dann würde sich allerdings auch die Fertigstellung deutlich verzögern. Noch besteht laut Verwaltung die Aussicht auf eine Vollendung Mitte 2028.

Die Dimension der Baugrube beeindruckte viele Gäste bei der Grundsteinlegung.
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Und auch der Kostenrahmen scheint ausreichend abgesteckt. „Nach den bisherigen Ausschreibungsergebnissen und Auszahlungen wird davon ausgegangen, dass die Gesamtkosten in etwa in Höhe der Berechnung von 81,2 Millionen Euro enden könnten“, heißt es.
„Unwägbarkeiten gibt es hinsichtlich der technischen Gewerke, deren Ausschreibungsergebnisse noch nicht komplett vorliegen und der politischen Weltlage, die noch Auswirkungen auf Preise und Materialbeschaffung haben könnten. Es ist aber nicht davon auszugehen, dass das vom Rat bereitgestellte Budget von 103,3 Millionen Euro komplett in Anspruch genommen werden muss“, so die Stadt.

