Zwei Frauen aus Brühl wurden Opfer von Betrügern, die sich als Bankmitarbeiter ausgaben und Wertsachen erbeuteten.
Falsche BankmitarbeiterBetrüger erbeuten in Brühl Bargeld und Schmuck von Seniorinnen

Die Polizei warnt vor einer Betrugsmasche, bei der sich Kriminelle als Bankmitarbeiter ausgeben. (Symbolfoto)
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Mit einer dreisten Masche haben Betrüger am Montag (4. Mai) zwei Seniorinnen in Brühl um Bargeld, Schmuck und ihre Bankkarten gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen und Zeuginnen.
Täter gibt sich als Bankmitarbeiter aus
Nach Angaben der Polizei erhielt eine der Frauen gegen 11.00 Uhr einen Anruf von einem angeblichen Bankmitarbeiter. Dieser behauptete, sie müsse eine Online-Bestellung freigeben. Um die Zahlung zu stoppen, forderte er sie auf, ihre PIN preiszugeben und erkundigte sich nach Bargeld.
Gegen 12.30 Uhr erschien ein Komplize an ihrer Haustür im Bereich zwischen der Frechener Straße und der Hauptstraße. Unter dem Vorwand, die Bankkarte auf Beschädigungen prüfen zu müssen, nahm er diese an sich. Eine Stunde später, um 13.30 Uhr, kehrte der Betrüger zurück und erbeutete unter einem neuen Vorwand Bargeld und Schmuck.
Zweiter Fall in der Stiftstraße
In einem zweiten Fall wurde eine weitere Seniorin gegen 15.00 Uhr angerufen. Der Betrüger behauptete, eine Rechnung sei noch offen. Eine halbe Stunde später erschien ein Mann an ihrer Wohnung in der Stiftstraße, gab sich ebenfalls als Bankmitarbeiter aus und entwendete ihre EC-Karte samt PIN.
Polizei sucht Zeugen und Zeuginnen und gibt Hinweise
Die Ermittlerinnen und Ermittler des Kriminalkommissariats 12 bitten um Hinweise zu den Tätern. Einer der Männer wird als 35 bis 36 Jahre alt, mit dunklen Haaren und einem Schnurrbart beschrieben. Der zweite Täter soll etwa 30 Jahre alt und 170 bis 175 Zentimeter groß sein, mit schwarzem kurzem Haar und ebenfalls einem Schnurrbart. Hinweise werden unter der Rufnummer 02271 81-0 oder per E-Mail entgegen.
Die Polizei rät dringend zur Vorsicht: „Seien Sie skeptisch!“ Bankmitarbeiterinnen und Bankmitarbeiter fragen niemals nach persönlichen Zugangsdaten oder fordern Wertgegenstände. Betroffene sollten Anrufe bei verdächtigen Gesprächen beenden und die Polizei über die Notrufnummer 110 informieren. (red)
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