Abo

TagebauPhotovoltaikanlage liefert Strom für rund 19.000 Haushalte - darunter in Elsdorf

1 min
Photovoltaikmodule im Tagebau Hambach. (Symbolfoto)

Photovoltaikmodule im Tagebau Hambach. (Symbolfoto)

Über die Neuland Hambach GmbH können sich Elsdorf und andere Kommunen an künftigen Erneuerbare-Energien-Projekten im Tagebau beteiligen.

Die Anrainer-Kommunen am Tagebau Hambach, vertreten durch die Neuland Hambach GmbH, und der Versorger RWE bauen ihre 2024 geschlossene Partnerschaft weiter aus. Über eine gemeinsame Projektgesellschaft mit RWE hat die Neuland 49 Prozent an einer von RWE errichteten Photovoltaikanlage erworben.

Elsdorf: Ökostrom für rund 19.000 Haushalte

Die Anlage in der Nähe der Ortschaft Niederzier verfügt über eine Leistung von rund 14 Megawatt in der Spitze und ist seit Sommer 2025 in Betrieb. „Mit Solaranlagen in Kombination mit einem Speicher nutzen wir unsere Flächen im Tagebau Hambach sinnvoll und nachhaltig“, erklärte Lars Kulik, aus dem Vorstand der RWE Power.

Die Partner betreiben aktuell gemeinsam drei große Solaranlagen und einen Batteriespeicher im Tagebau Hambach. Die insgesamt mehr als 109.000 Solarmodule liefern zusammen in der Spitze eine elektrische Leistung von 61 MWp und können rechnerisch rund 19.000 Haushalte pro Jahr mit Ökostrom versorgen.

Der Batteriespeicher mit einer Kapazität von mehr als acht Megawattstunden hilft, die Stromeinspeisung an den Bedarf anzupassen. Über die Neuland als Interessenvertretung bestehe für die Anrainerkommunen Elsdorf, Jülich, Kerpen, Merzenich, Niederzier und Titz die Option, sich auch an künftigen Erneuerbare-Energien-Projekten im Tagebau zu beteiligen. (ftz)