Abo

DachsanierungIn die Turnhalle der Wendelinusschule in Hürth regnet es nicht mehr hinein

2 min
Das Foto zeigt eine Luftaufnahme der Turnhalle an der Wendelinusschule.

160.000 Euro hat die Dachsanierung an der Turnhalle der Wendelinusschule in Berrenrath gekostet.

160.000 Euro hat die Stadt in die Dachsanierung investiert. Im Keller der Grundschule stehen weitere Sanierungsarbeiten an.

Immer wieder hatte an der Wendelinusschule in Hürth Feuchtigkeitsprobleme in der Turnhalle und den Umkleideräumen gegeben. Die Stadt hat deshalb das Dach der Turnhalle umfassend sanieren lassen. Die Arbeiten sind inzwischen abgeschlossen.

Wegen der wiederkehrenden Schäden hatte das Gebäudeamt 2025 einen Gutachter beauftragt, der sich das Dach der Turnhalle genauer anschaute. Er kam zum Ergebnis, dass eine vollständige Dachsanierung dringend erforderlich sei.

Mit den Sanierungsarbeiten wurde im Sommer 2025 begonnen. Zentrale Maßnahmen waren nach Angaben der Stadtverwaltung die Sanierung des Dachs im Umkleide- und Turnhallenbereich einschließlich der Dachränder sowie der Dach- und Notabläufe für Regenwasser. Parallel wurde auch die Wärmedämmung verbessert, um die Energieeffizienz des Gebäudes zu steigern.

Auch im Keller der Hürther Schule stehen noch Sanierungsarbeiten an

„Die Maßnahme dient der dauerhaften Sicherung des Gebäudebestands, der Vermeidung weiterer Wasserschäden und der Verbesserung des Komforts für Sporttreibende und andere Nutzerinnen und Nutzer der Anlage, wie Vereine“, erklärte Bürgermeister Dirk Breuer (CDU). Die Mehrzweckhalle an der Cäcilienstraße wird nicht nur für den Schul- und Vereinssport genutzt, sondern auch für Veranstaltungen der Dorfgemeinschaft, etwa im Karneval. Die Gesamtkosten der Dachsanierung belaufen sich nach Angaben der Stadt auf 160.000 Euro.

Unterdessen sollen im Mai weitere Sanierungsarbeiten im Kellergeschoss der Grundschule in Berrenrath beginnen. Dort war es nach dem Starkregen im Sommer 2021 zu erheblichen Wasserschäden gekommen. Die OGS-Betreuung musste deshalb aus dem Kellergeschoss in den ehemaligen Awo-Container auf dem Schulhof umziehen und ist dort bis heute untergebracht.

Nach Angaben der Bauverwaltung kommt es weiterhin nach längeren Regenfällen zu Problemen durch eindringendes Grundwasser, insbesondere im Bereich des Bunkers. Weil der Keller nur mit erheblichem finanziellen Aufwand abgedichtet werden könnte und der Erfolg der Baumaßnahme zudem ungewiss sei, will das Gebäudeamt die Räume nicht mehr für den dauerhaften Aufenthalt von Personen, sondern als Lagerfläche herrichten. Die Arbeiten sollen laut einer Mitteilung an die politischen Gremien im Herbst abgeschlossen werden.