Abo

Hilfe für PeremyschljanyHürth spendet Fahrzeuge an ukrainische Partnerstadt

2 min
Zu sehen ist eine Gruppe von Männern.

Vertreter der Stadt Hürth übergaben an Vertreter ihrer ukrainische Partnerstadt Peremyschljany vier Autos.

Ältere, aber technisch einwandfreie Wagen aus dem städtischen Fuhrpark sollen künftig für kommunale Aufgaben in der Ukraine genutzt werden.

Die Stadt Hürth setzt ein weiteres Zeichen der Solidarität mit ihrer ukrainischen Partnerstadt Peremyschljany im Westen des Landes: Vier Fahrzeuge werden als Spende in das vom Krieg gezeichnete Land überführt. Nach Angaben der Stadtverwaltung handelt es sich um ältere, aber technisch einwandfreie Autos aus dem städtischen Fuhrpark. Sie sollen künftig für kommunale Aufgaben eingesetzt werden.

Angesichts der anhaltenden Belastungen durch den russischen Angriffskrieg sind funktionierende Fahrzeuge vor Ort ein knappes und dringend benötigtes Gut. Bürgermeister Dirk Breuer betonte: „Unsere Städtepartnerschaft steht für gelebte Solidarität. Mit den Fahrzeugen und Hilfsgütern leisten wir konkrete Unterstützung für die Menschen in Peremyschljany. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, unseren Freunden verlässlich zur Seite zu stehen.“

Gespendet wurden zwei Nutzfahrzeuge, die künftig im Straßenbau sowie in der Stadtbegrünung eingesetzt werden sollen. Darüber hinaus wurde ein Mehrsitzer für die Jugend- und Sozialhilfe bereitgestellt. Ein weiterer Pkw ist für Dienstfahrten der Stadtverwaltung vorgesehen. Die Fahrzeuge wurden aus dem Fuhrpark der Stadt Hürth ausgesondert und sind wirtschaftlich bereits abgeschrieben.

Zur Übergabe reiste der Bürgermeister von Peremyschljany, Oleksandr Zozulya, nach Hürth. Begleitet wurde er von vier Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die die Fahrzeuge anschließend in die Ukraine überführten. Neben den Autos wurden weitere Hilfsgüter übergeben, darunter Bürostühle, medizinische Ausrüstung sowie orthopädische Hilfsmittel wie Rollstühle, Rollatoren und Gehhilfen.