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„Winterintermezzo“Kaltfront mit Sturm und Regen rollt auf Region Köln zu – Sogar Schnee möglich

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Menschen schützen sich auf der Domplatte in Köln vor Regen und Wind. (Archivfoto)

Menschen schützen sich auf der Domplatte in Köln vor Regen und Wind. (Archivfoto)

Zuerst wird es stürmisch, dann kalt und regnerisch. Vereinzelt ist sogar mit Schnee zu rechnen.

Sturmböen von bis zu 80 km/h: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Freitag (13. März) eine Unwetterwarnung für die gesamte Nordseeeküste herausgegeben. Im Anschluss wird es im Rheinland ungemütlich. Das Frontensystem eines Tiefs bei Norwegen zieht über die deutsche Küste nach Nordrhein-Westfalen herüber. Auch in Köln und Region ziehen teils starke Sturmböen auf. Und es wird kalt und regnerisch. In den Höhenlagen ist sogar Schnee möglich. Meteorologin Maria Hafenrichter spricht auf Anfrage des „Kölner Stadt-Anzeiger“ von einem „Winterintermezzo“.

Dabei hatten wir uns schon fast an die milden Temperaturen gewöhnt. Nachdem es wochenlang viel Regen und Temperaturen knapp über null Grad gegeben hatte, kehrte Ende Februar schlagartig der Frühling ein. Jetzt ist damit jedoch schnell Schluss: Noch in der Nacht zum Samstag (14. März) sinken die Temperaturen laut Vorhersage des DWD merklich.

Wetter in Köln und Region: Stürmische Böen sind nur die Vorhut einer Kaltwetterfront

Bereits zum Freitagnachmittag soll frischer Wind aufkommen. Teils sei mit starken Böen um 50 bis 55 km/h in Köln und Region zu rechnen. In den Höhenlagen der Eifel und im Bergischen Land seien vereinzelt sogar Sturmböen zwischen 65 bis 70 km/h möglich, warnt die Meteorologin vom DWD.

Bei dem Sturm handelt es sich demnach aber nur um die Vorhut einer Kaltwetterfront, die sich langsam vom Norden über Nordrhein-Westfalen ausbreitet. Ab dem Freitagabend soll der Wind abschwächen. Dann wird es regnerisch und kalt.

Kälte und Dauerregen – hier ist sogar Schnee möglich

„Freitag und Samstag erwarten wir relativ anhaltenden Regen im Rheinland, wenn auch in der Intensität nicht so stark“, so Hefenrichter weiter. Damit verbunden fließe kühlere Luft ein. Die Folge: Der Niederschlag wird im Flachland als Regen herunterkommen. In den Höhenlagen ab 500 bis 600 Metern sei aber auch Schnee möglich.

„In den Hochlagen der Eifel und des Oberbergischen könnte sich eine Schneematschschicht von bis zu zwei Zentimetern bilden“, berichtet die Meteorologin. In den Höhenlagen geht der Schneeregen am Samstagfrüh (14. März) voraussichtlich in Schnee über.

Nacht zu Sonntag in Köln am kältesten – dann folgt die Trendwende

Auch in Köln und Bonn am Rhein soll es deutlich kälter werden. Die Temperaturen liegen am Samstag nur noch im einstelligen Bereich bei etwa 6 bis 7 Grad. In der Nacht zum Sonntag sind sogar Temperaturen um den Gefrierpunkt angekündigt. Eventuell sei dann auch in Köln und der Region mit Glätte zu rechnen. Dass der Niederschlag aber auch hier in Form von Schnee herunterkommt, befürchtete der Deutsche Wetterdienst nicht.

Zum Montag soll es dann schnell wieder milder im Rheinland werden. Während die Nacht mit erwarteten 4 Grad noch sehr frisch wird, sollen die Temperaturen dann sogar wieder an der 10-Grad-Marke kratzen. Ein Trend, der sich zur Wochenmitte durchsetzen könnte. Dann sind sogar wieder Werte um 15 Grad möglich.