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„Binnen einer Woche nachweisen“1. FC Köln und Trippel müssen zahlen – DFB gibt Strafe bekannt

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Michael Trippel während seines Jobs als Stadionsprecher des 1. FC Köln.

Der DFB hat die Strafe gegen Michael Trippel und den 1. FC Köln bekanntgegeben.

Michael Trippels Kommentare über den Videoassistenten nach der Partie gegen Dortmund gingen zu weit. Nun hat der DFB das Strafmaß für den Kölner Ansager mitgeteilt.

Er sorgte bei der Begegnung mit Borussia Dortmund für bundesweites Aufsehen. Direkt nach dem Abpfiff äußerte Michael Trippel über das Stadionmikrofon seine Unzufriedenheit mit dem VAR.

Der Sprecher des Stadions schimpfte seinerzeit: „Ich werde Ärger kriegen, aber ich sage es: In der Nachspielzeit gab es ein klares Handspiel eines Dortmunders und das guckt sich noch nicht mal einer an.“

FC muss für emotionalen Ausbruch am Mikrofon eine Geldstrafe zahlen

Schon bald darauf wurde deutlich, dass der DFB ein Verfahren gegen die bekannte Kölner Stimme einleiten würde. Der Verband machte die Sanktion kurz vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach öffentlich.

Der DFB belegt Trippel und den Verein mit einer finanziellen Sanktion von 8000 Euro. Des Weiteren ist der Klub dazu verpflichtet, „seinen Stadionsprecher in geeigneter Weise ausdrücklich darauf hinzuweisen, unsportliche Aussagen, insbesondere in Bezug auf Schiedsrichter, Schiedsrichterentscheidungen und andere Spielbeteiligte, zukünftig zu unterlassen und Stadiondurchsagen ausschließlich mit neutralem Inhalt durchzuführen“.

Als strafmildernd wurde gewertet, dass Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler Trippels Benehmen schon direkt nach Spielende kritisiert hatte. Der Geschäftsführer äußerte damals: „Das gefällt mir nicht. Es ist nicht richtig, dass ein Stadionsprecher im Rahmen eines Bundesliga-Spiels seine Emotionen über das Mikrofon preisgibt. Da werden wir sicher im Nachgang drüber sprechen.“

Trippel selbst erkannte ebenfalls rasch, dass seine Kommentare unangebracht waren. Der Stadionsprecher bat bereits am folgenden Tag um Entschuldigung für seinen emotionalen Ausbruch am Mikrofon.

Er erklärte: „Es kam aus der Emotion heraus. Mit einer Nacht drüber schlafen möchte ich mich entschuldigen. Ich wollte mit den Aussagen niemanden verletzen. Aber meine Kritik am VAR bleibt.“

Dies ist die erste Sanktion dieser Art für Trippel in seiner 26 Jahre dauernden Tätigkeit als Stadionsprecher für den 1. FC Köln. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.