Serge Gnabry fällt nach einer schweren Verletzung für die WM aus. Der Star des FC Bayern wird das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko verpassen. Davon könnte ein Profi des 1. FC Köln profitieren.
DFB-TeamWM-Chance für FC-Star El Mala nach Gnabry-Verletzung?

Könnte sich noch in den WM-Kader der Nationalmannschaft spielen: Kölns Said El Mala
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Bekommt Said El Mala zum Saisonende doch noch die Möglichkeit, zur WM zu fahren? Nach der ernsten Verletzung von Serge Gnabry ist ein Platz im Team von Julian Nagelsmann wieder unbesetzt.
Der Spieler des FC Bayern zog sich einen Adduktorenausriss im rechten Oberschenkel zu. Er wird deshalb für mindestens zwei, wahrscheinlich aber für etwa drei Monate pausieren müssen. Der 30-Jährige fehlt damit nicht nur bei einem möglichen Champions-League-Finale, sondern auch bei der Weltmeisterschaft.
Könnte El Mala den Platz von Gnabry einnehmen?
Für die Nagelsmann-Elf beginnt die WM-Endrunde mit dem Spiel gegen Curaçao am 14. Juni. Die nächsten Gruppengegner sind die Elfenbeinküste (20. Juni) und Ecuador (25. Juni).
Nagelsmann zeigte sich betroffen: „Es tut mir sehr leid für Serge. Das ist gerade im Saisonendspurt, in dem so große und wichtige Spiele anstehen, eine ganz bittere Nachricht. Wir hatten gestern Abend Kontakt und ich habe ihm gesagt, dass wir auch in der Nationalmannschaft alle hinter ihm stehen. Wir alle werden ihn bestmöglich unterstützen, damit er so schnell wie möglich wieder auf dem Platz stehen kann.“
Der Bundestrainer sucht für das Turnier nun eine vielseitige Alternative für den Angriff. Dabei rückt Said El Mala in den Blickpunkt. Der Kölner Shootingstar, der nach seinem Treffer gegen Bremen vergangene Woche mehr Tore auf dem Konto hat als Poldi in seiner ersten Saison, bringt viele Eigenschaften mit, die auch Gnabry ausmachen.
Er kann flexibel eingesetzt werden: hinter der Sturmspitze, auf den Flügelpositionen oder auch ganz vorne. Ähnlich wie Gnabry besitzt er Tempo, einen starken Zug zum Tor und besondere Fähigkeiten im direkten Duell. In dieser Saison hat er zudem gezeigt, dass er als Joker für Gefahr sorgen und Spiele im Zweifel sogar noch drehen kann.
Das ist nicht unwichtig, denn die Startplätze in der Offensive scheinen vergeben zu sein. Jetzt werden noch Kraft und Qualität für die Ersatzbank benötigt. Die Stimmen für eine Mitnahme von El Mala dürften nach dem Gnabry-Ausfall lauter werden. Schon vor der Verletzung des Bayern-Profis plädierte Experte Didi Hamann für die Nominierung des Kölners.
„Ich sehe keine Argumente, ihn nicht mitzunehmen. Über seine Qualitäten brauchen wir nicht zu diskutieren“, sagte der Sky-Mitarbeiter. El Mala hat jetzt noch vier Partien Zeit, um den Bundestrainer von sich zu überzeugen. Seinen endgültigen Kader für die WM gibt Nagelsmann am 12. Mai bekannt. (red)
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