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Skandalöse VorwürfeEx-Bayern-Star taucht in Epstein-Akten auf – Anwalt reagiert

2 min
Franck Ribery reibt sich die Augen.

Franck Ribéry spielte auch lange für den FC Bayern München. (Archivfoto)

Der ehemalige Weltklassespieler wehrt sich gegen die skandalösen Vorwürfe. Sein Anwalt spricht von „Falschinformationen“.

In den veröffentlichten Dokumenten aus den Epstein-Akten tauchen immer mehr Namen von Prominenten auf. Auch die Sportwelt bleibt davon nicht verschont. Nun soll auch der Name „Franck Ribéry“, langjähriger Spieler des FC Bayern München, in den „Epstein Files“ gefallen sein.

Wie französische Medien berichten, soll ein in Frankreich lebendes Opfer des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein in einem Schreiben an die US-Justiz unter anderem angegeben haben, dass der Ex-Profifußballer versucht habe, sie zu schlagen. Der französische Ex-Nationalspieler hat über seinen Anwalt die über die Epstein-Enthüllungen öffentlich gewordenen Vorwürfe dementieren lassen.

Franck Ribéry hat mehr als zehn Jahre bei Bayern München gespielt.

Franck Ribéry hat mehr als zehn Jahre bei Bayern München gespielt.

Name von Franck Ribery fällt in Epstein-Akten

Gegenüber mehreren französischen Medien erklärte Ribérys Anwalt Carlo Alberto Brusa wütend, bei den durch die jüngste Veröffentlichung von Dokumenten zum Fall Epstein bekannt gewordenen Vorwürfen handele es sich um ein Lügenkonstrukt und eine Verleumdungskampagne gegen zahlreiche Menschen. Der Brief an die US-Behörden sei nur verschickt worden, um Ärger zu bereiten.

Allein die Nennung einer Person in den Millionen von Dokumenten zum Fall Epstein bedeute nicht, dass diese auch in Epsteins Missbrauchsring verwickelt gewesen sei. In ihrem Schreiben an die US-Justiz berichtete die Frau Medienberichten zufolge von einem Vorfall in ihrem Garten in Westfrankreich.

Franck Ribery in den Epstein-Akten? Gab es einen Vorfall im Garten der Frau?

Im Laufe seiner Karriere war Ribéry jedoch mehrfach in Skandale verwickelt. Der bekannteste Fall war die sogenannte Zahia-Affäre: 2009 hatte Ribéry Kontakt zu Zahia Dehar, die sich später als damals 17-jährige Prostituierte herausstellte. Ribéry gab den Kontakt zu, erklärte aber, nicht gewusst zu haben, dass sie minderjährig war. Ein Pariser Gericht sprach ihn schließlich frei, da sich nicht beweisen ließ, dass er ihr Alter kannte.

Der 2019 gestorbene US-Multimillionär Jeffrey Epstein hatte jahrelang einen Missbrauchsring betrieben, dem Dutzende junge Frauen und Mädchen zum Opfer fielen. Zugleich unterhielt er enge Kontakte zu höchsten Kreisen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Gerüchten zufolge sollen auf seiner Karibikinsel besonders viele Gräueltaten passiert sein. (mbr)