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Trotz Platz dreiBundesliga-Trainer denkt an Rücktritt nach dem Wochenende

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Bei einem Spiel der TSG Hoffenheim gestikuliert Christian Ilzer.

Hoffenheim-Trainer Christian Ilzer ärgert sich beim Spiel der TSG.

Ärger hinter den Kulissen stört die Vorbereitungen bei der TSG Hoffenheim auf das Spiel in München. Trainer Christian Ilzer wird deutlich.

Angesichts der Querelen in der Führungsebene denkt Christian Ilzer über seine Zukunft als Coach der TSG 1899 Hoffenheim noch einmal nach – und schließt sogar einen Rücktritt nicht aus.

„Kann sein, ich kann nichts ausschließen. Das hängt von vielen anderen Faktoren ab“, sagte der 48-Jährige vor dem Bundesliga-Topspiel bei Bayern München am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN). Diese Faktoren werde er aber öffentlich nicht besprechen.

Christian Ilzer in Hoffenheim bis 2027 gebunden

Ilzer hat noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027, die zuvor kriselnde TSG ist unter seiner Leitung in dieser Saison in der Bundesliga auf Platz drei gestürmt.

Trotz des sportlichen Höhenfluges der Kraichgauer kommt der Verein aber weiterhin nicht zur Ruhe. Hinter den Kulissen tobt weiter ein Machtkampf, bei dem schon einige verantwortliche Mitarbeiter gehen mussten.

Mehrere Medien hatten zuletzt berichtet, dass Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker, der gemeinsam mit Ilzer für den sportlichen Aufschwung verantwortlich ist, zur Disposition steht. Mit dem Manager hatte Ilzer schon bei Sturm Graz erfolgreich zusammengearbeitet.

Schicker soll demnach bei einer Neuaufstellung der Geschäftsführung möglicherweise zum Sportdirektor herabgestuft werden, was er nach dpa-Informationen nicht akzeptieren würde. Über diesen Schritt soll auf einer Sitzung am Montag entschieden werden. (dpa)