Für die WM gibt es ein neues Auswärtstrikot in diversen Blautönen. Der Entwurf findet bei vielen Anhängern Anklang und verkauft sich sofort ausgezeichnet.
Erfolg für AdidasNeues DFB-Trikot stellt Verkaufsrekord auf

Designer Jürgen Rank hält Trikots der Nationalmannschaft in den Händen, die er gestaltet hat.
Copyright: Federico Gambarini/dpa
Das Wagnis bei der Trikotwahl für die deutsche Nationalelf hat sich für den Ausstatter Adidas erneut gelohnt. Ähnlich wie bei dem gewagten pink-lila Entwurf für die Heim-EM 2024 hat der Produzent von Sportartikeln auch für das Auswärtsdress zur WM 2026 ein farbenfrohes Design gewählt – und damit den Nerv zahlreicher Anhänger getroffen.
Laut Berichten von Sport1 verlief der Verkaufsbeginn seit dem 20. März erfolgreicher als bei dem farbenfrohen Shirt vor zwei Jahren. Dieses hatte damals bereits einen neuen Verkaufsrekord aufgestellt.
Bisheriger Rekord des pink-lila DFB-Trikots übertroffen
Die neuen Hemden sollen eine Anlehnung an „die historischen blauen Trainingsoberteile der deutschen Nationalmannschaft“ sein, wie der Deutsche Fußball-Bund bei der Vorstellung in der vergangenen Woche bekannt gab. Hellblaue Applikationen, zum Beispiel an den Ärmeln und am Kragen, dienen als Kontrast.
„Ein Deutschland-Trikot in dieser Farbe finde ich ungewöhnlich – aber richtig gut“, äußerte sich Nationalspieler Florian Wirtz laut einer Mitteilung. „Ich freue mich sehr darauf, schon bald darin zu spielen.“ Sein Debüt wird das Trikot am 27. März im Länderspiel in der Schweiz haben.
Bei der Konzeption der Auswärtstrikots vieler Nationalteams zielt Adidas vor allem auf eine junge Zielgruppe ab. Die Präsentation der neuen Entwürfe löste in den sozialen Netzwerken viel Zuspruch aus.
Das blau gehaltene Modell ist zunächst das finale DFB-Auswärtstrikot von Adidas, denn ab 2027 wird der Verband von Nike ausgestattet. Dieser Wechsel erfolgt ausgerechnet in einer Zeit, in der der deutsche Ausrüster mehrfach für sehr begehrte Trikot-Designs gesorgt hatte.
„Das pink-lilane Trikot war ein Risiko. Im Geschäftsleben muss man eben manchmal Risiken eingehen. Sonst gäbe es keine Weiterentwicklung“, erklärte Adidas-Fußballchef Nick Craggs damals gegenüber der „Neuen Zürcher Zeitung“. Die Absatzzahlen gaben dem Konzern damals in seiner Vorgehensweise recht.
Genaue Zahlen wurden seinerzeit wie auch jetzt nicht veröffentlicht. Bei den DFB-Partien während der Europameisterschaft im eigenen Land war auf den Rängen aber klar zu sehen, wie positiv der Entwurf bei vielen Zuschauern ankam. (bc/sid)

