Der frühere Bayern-Funktionär Uli Hoeneß würdigt die Leistung des heutigen Teams, das die von seiner Generation 1972 gesetzte Tor-Bestmarke übertroffen hat.
Bayern bricht TorrekordUli Hoeneß gratuliert zum Knacken seiner 54 Jahre alten Marke

Das Rekordtor: Leon Goretzka (2.v.l.) schießt im Spiel beim FC St. Pauli das 102. Saisontor des FC Bayern München.
Copyright: Christian Charisius/dpa
Als der vorherige Torrekord in der Fußball-Bundesliga im Jahr 1972 aufgestellt wurde, war Uli Hoeneß als Spieler aktiv. Der einstige Spieler, Manager und Präsident des FC Bayern München hat nun der gegenwärtigen Mannschaft zur Überbietung dieser 54 Jahre alten Leistung gratuliert.
Die Webseite des deutschen Rekordmeisters zitiert den 74-Jährigen mit den Worten: „Im Fußball geht es um Titel, Rekorde sind Nebensache. Aber dass diese Mannschaft jetzt unsere Marke von 101 Treffern nach so vielen Jahrzehnten geknackt hat, sagt viel aus“. Weiter heißt es: „Was mir am besten gefällt: Diese Spieler hören nicht auf, die machen auch nach dem vierten oder fünften Tor noch immer weiter. So bricht man Rekorde - und am wichtigsten: so macht man den Fans Freude, Spiel für Spiel.“
Bestmarke nach 29 Partien erreicht
In der Spielzeit 1971/72 kam die Generation von Spielern um Hoeneß, Gerd Müller und Franz Beckenbauer auf eine Gesamtzahl von 101 Treffern, wie die „dpa“ berichtet. Nach einem 5:0-Erfolg gegen den FC St. Pauli hat das derzeitige Team des FC Bayern nun 105 Tore nach lediglich 29 absolvierten Partien auf dem Konto. Den entscheidenden Treffer zum Rekord, das 2:0, markierte Leon Goretzka in der 53. Spielminute.
Trainer Kompany sieht positives Signal
Der Trainer des FC Bayern, Vincent Kompany, kommentierte den Erfolg ebenfalls. Er erklärte: „Gestern war Herr Hoeneß bei meinem Geburtstag dabei. Da haben wir noch einmal über den Rekord gesprochen“. Kompany fügte hinzu: „Es ist unheimlich schwierig, egal welchen Rekord bei Bayern München zu erzielen. Das ist fast unmöglich. Alles ist vom Allerhöchsten. Wenn du dann einen Torrekord schaffst, ist das ein gutes Zeichen für die Jungs.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
