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100 Millionen nicht genugRB-Boss Mintzlaff will Star-Spieler Diomande nicht verkaufen

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Yan Diomande RB Leipzig

Leipzigs Yan Diomande war auch beim 3:1 gegen Union Berlin ein Aktivposten.

Oliver Mintzlaff von RB Leipzig will Ausnahmetalent Yan Diomande nicht verkaufen – egal, welcher Preis aufgerufen wird.

RB Leipzig: Mintzlaff erteilt Wechselgerüchten um Diomande eine Absage

Oliver Mintzlaff, Vorsitzender des Aufsichtsrats bei RB Leipzig, sieht bei Ausnahmetalent Yan Diomande eine Summe von 100 Millionen Euro keineswegs als Obergrenze. Im Anschluss an den 3:1-Erfolg über Union Berlin äußerte sich der Geschäftsführer von Red Bull beim Bezahlsender Sky deutlich ablehnend zu einem frühzeitigen Transfer des Spielers von der Elfenbeinküste. „Wenn ich Geschäftsführer Sport wäre, würde ich diesen jungen Spieler, der ja gerade erst noch nicht mal eine komplette Saison bei uns ist, nicht verkaufen. Egal, welcher Preis da aufgerufen wird“, konstatierte Mintzlaff.

Das erhebliche Potenzial zur Weiterentwicklung des erst 19 Jahre alten Akteurs wurde von Mintzlaff hervorgehoben. Laut einer Meldung der dpa erläuterte der 50-jährige Funktionär: „Ich glaube, dass er ein Spieler ist, der sich schon noch weiterentwickeln kann, weil er natürlich auch noch sehr jung ist. Und auch sicherlich noch teurer werden kann“.

Hohe Vereinsziele und internationale Nachfrage

Mintzlaff räumte ein, es existierten „andere Clubs, bei denen Spieler auch den nächsten Schritt gehen wollen – da gehört der FC Bayern dazu, aber auch Clubs aus England und Spanien“. Trotzdem sei es der Anspruch von RB Leipzig, außergewöhnliche Akteure nicht bereits nach nur einer Saison wieder ziehen zu lassen.

„Daher kann ich nur eine Empfehlung an die Geschäftsführung geben, diesen Spieler in der kommenden Saison natürlich hier bei uns zu belassen“, setzte Mintzlaff fort. Ein bedeutendes Argument hierfür sei zudem die Champions League, die Diomande eine noch prominentere Plattform zur Präsentation seiner Fähigkeiten böte.

Vertragslaufzeit als entscheidender Faktor

Der Vorsitzende des Aufsichtsgremiums blickt der Situation gelassen entgegen. „Wir haben also auch viele gute Argumente. Und das beste Argument ist ein langfristiger Vertrag. Daher bin ich bei der Causa ganz entspannt“, äußerte Mintzlaff. Nach dem Schlusspfiff gratulierte er dem ivorischen Spieler persönlich in den Gängen des Stadions. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.