Der VfL Bochum ist nach zwei aufeinanderfolgenden Niederlagen unter Zugzwang. Im Spiel gegen Braunschweig ist ein Erfolg für den Club aus der zweiten Liga unerlässlich.
Die Anspannung beim VfL Bochum, einem Verein der zweiten Fußball-Bundesliga, erhöht sich vor der Begegnung mit Eintracht Braunschweig am Sonntag (13.30 Uhr) im eigenen Stadion. Laut Meldungen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) beträgt der Abstand des Teams aus dem Ruhrgebiet zu den Abstiegsrängen nur noch vier Zähler, bedingt durch zwei verlorene Partien in Folge und lediglich einen gewonnenen Punkt aus den vergangenen drei Begegnungen.
Erst im zurückliegenden Sommer erfolgte der Abstieg des VfL aus der ersten Bundesliga. Eine solche Negativserie von zwei Abstiegen hintereinander ist in der Clubhistorie bisher einmalig; der Weg in die Drittklassigkeit musste noch nie beschritten werden.
Aussprache mit Spielerrat als Impuls für Trendwende
Dennoch äußerte sich Coach Uwe Rösler, seit Anfang Oktober im Amt als Nachfolger von Dieter Hecking, optimistisch. Seine Zuversicht begründet sich unter anderem mit der bevorstehenden Rückkehr der zuletzt verletzten Akteure Matus Bero, Gerrit Holtmann und Francis Onyeka in die Anfangsformation. „Das wird ein sehr wichtiges Spiel und eine sehr schwierige Aufgabe“, äußerte Rösler im Rahmen der Pressekonferenz. Nach einem Treffen mit dem Spielerrat unter der Woche kam der Übungsleiter zu dem Schluss: „Die Mannschaft weiß, worum es geht, die Moral ist absolut intakt.“
Hauptaufgabe: Stabilisierung der Abwehr
Aus den letzten acht Begegnungen gelang den Bochumern nur ein einziger Sieg, während sie allein in den beiden letzten Spielen sieben Gegentreffer hinnehmen mussten. „Wir müssen die Balance zwischen Offensive und Defensive wieder besser hinbekommen“, erläuterte Rösler. Er ergänzte: „Es gibt Herausforderungen zu lösen, um am Ende den Klassenerhalt zu schaffen.“ (red)
Im Kampf um den Verbleib in der Liga stehen mit Dynamo Dresden (A), der SpVgg Greuther Fürth (H) sowie Arminia Bielefeld (A) als nächste Gegner drei unmittelbare Mitstreiter bevor. (red)
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