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Dritte Pleite in FolgeAufholjagd der Kölner Haie wird nicht belohnt

3 min
Moritz Müller beobachtet von der Ersatzbank das Spiel.

Moritz Müller beim Spiel der Kölner Haie gegen Red Bull München. 

Die Haie aus Köln spielten am Freitagabend gegen die Grizzlys Wolfsburg. Trotz einer bemerkenswerten Aufholjagd musste sich die Mannschaft von Trainer Kari Jalonen schlussendlich mit 5:8 geschlagen geben.

Torreiche Partie im letzten Hauptrundenspiel! Die Haie aus Köln waren am Freitag (13. März 2026) bei den Grizzlys Wolfsburg zu Gast.

Das Team von Trainer Kari Jalonen fand auch gegen die Wolfsburger nicht zum Erfolg. Nach zwei Niederlagen nacheinander, 1:5 gegen die Adler Mannheim und 0:1 gegen die Eisbären Berlin, gab es eine weitere Pleite mit 5:8.

Sechs Tore fielen allein im ersten Drittel

Für die Fans der Haie gab es unter der Woche dennoch einen Grund zur Freude. Der Vertrag von Torwart Janne Juvonen wurde um zusätzliche drei Jahre verlängert und läuft nun bis 2029. Gegen Wolfsburg wurde der Finne allerdings von Felix Brückmann ersetzt, für den es ein sehr unglücklicher Abend wurde.

Die Haie mussten schon früh im Spiel in Unterzahl agieren. Grund war eine Vier-Minuten-Strafe gegen Patrick Russel wegen eines hohen Stocks mit Verletzungsfolge. Die Gastgeber nutzten dies konsequent aus und erzielten innerhalb von nur 60 Sekunden zwei Tore zum 2:0.

Zuerst nutzte Justin Feser seinen Platz im Slot und traf zur Führung (5.). Dann schaltete Gemel Smith nach einem Schuss der Wolfsburger am schnellsten und beförderte die Scheibe über die Schoner von Brückmann ins Tor (6.). Die Kölner Mannschaft war kurz danach wieder komplett, doch es kam noch schlimmer.

Tyler Gaudet umkurvte das Tor der Haie und traf ins kurze Eck zum 3:0 (8.). Nur drei Minuten danach gab es erneut Abstimmungsprobleme in der Kölner Defensive. Dies ermöglichte Gaudet einen weiteren Treffer per Rückhand zum 4:0 (11.). Für die Gäste war es ein katastrophaler Start.

Daraufhin reagierte Jalonen und wechselte Tobias Ancicka für Brückmann ein. Danach kamen die Haie besser ins Spiel. Louis-Marc Aubry (14.) sowie Veli-Matti Vittasmäki (16.) verkürzten auf 2:4. So ging der KEC mit einem Rückstand von nur zwei Toren in die erste Pause.

Der zweite Spielabschnitt begann ruhiger als der erste. Vor allem die Haie agierten nun sortierter und belohnten sich in der 27. Minute mit dem dritten Tor durch Frederik Storm. Kölns Nummer 19 schoss von halbrechts und traf in den Winkel (27.). Brady Austin erzielte nur drei Minuten später sogar den Ausgleich. Er spielte den Torwart der Grizzlys, Hannibal Weitzmann, aus, und die Haie waren wieder voll im Spiel.

Wolfsburgs Antwort ließ aber nicht lange auf sich warten. Matt Choupani blieb in der 33. Minute vor dem Tor der Kölner ruhig, umspielte Ancicka und brachte die Gastgeber erneut nach vorn. Fast wären die Haie erneut mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Pause gegangen, aber ein möglicher Treffer zum 6:4 wurde nach Videobeweis nicht anerkannt.

Obwohl die Haie bereits als Gewinner der Hauptrunde feststehen, gaben sie nicht auf. Im Schlussdrittel gelang Aubry der erneute Ausgleich (45.). Zuvor hatte Dominik Bokk die Scheibe im Angriffsdrittel gewonnen und zum freistehenden Kanadier in der Mitte gepasst. Dieser erzielte das zehnte Tor des Abends.

Die Grizzlys setzten am Ende aber den Schlusspunkt. Nach einem Puckverlust von Moritz Müller in der eigenen Zone erhielt Choupani die Scheibe und traf zur erneuten Führung (52.). Kurz vor dem Ende nahmen die Kölner ihren Torwart Ancicka vom Eis, was die Wolfsburger konsequent bestraften. Die Treffer sieben und acht für Wolfsburg erzielten Matthew White (59.) und Julian Chrobot (60.). Die beeindruckende Aufholjagd der Kölner wurde somit nicht belohnt.

Das letzte Spiel der Hauptrunde bestreiten die Haie am kommenden Sonntag (15. März/14 Uhr) gegen die Straubing Tigers. Für den KEC beginnen die Playoffs am 24. oder 25. März mit einer Auswärtspartie. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.