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Müllmenge konstantNasser Müll und mehr als 8000 Pfandflaschen – AWB ziehen Bilanz nach Karneval

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leere Sektflaschen auf einem Mülleimer

Leere Sektflaschen auf einem Mülleimer nach dem Rosenmontagszug. (Archivbild)

Die AWB sammelten unter anderem mehr als 8000 Pfand- und 3000 Glasflaschen ein. Hunderte Mitarbeitende waren an den Karnevalstagen im Einsatz.

Die Kölner Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB) haben nach den Karnevalstagen eine positive Bilanz gezogen. Die Müllmenge sei konstant geblieben, es habe effektive Reinigungsprozesse und eine große Unterstützung durch die Feiernden gegeben, so die AWB.

Zwar sei die Menge von rund 460 Tonnen Abfall im Jahr 2025 in diesem Jahr überschritten worden, das liegt laut AWB jedoch daran, dass der Müll durch den anhaltenden Regen nass und somit schwerer geworden sei. Die Menge an Abfall sei grundsätzlich gleichgeblieben. Weil nasser Müll aufwendiger zu beseitigen ist, habe die AWB die Reinigungsleistung in der gesamten Innenstadt besonders an den Haupttagen verstärkt.

AWB sammeln an Karneval mehr als 8000 Pfandflaschen

Demnach waren am Karnevalssonntag mehr als 550 Mitarbeitende und 240 Fahrzeuge im Einsatz. An Rosenmontag sei der 8,5 Kilometer lange Zugweg von mehr als 450 Mitarbeitenden mit 200 Fahrzeugen gereinigt worden. An Veilchendienstag habe die AWB ab 5 Uhr erneut im Bereich des Rosenmontagszugs und anschließend bei zahlreichen Umzügen in den Veedeln gereinigt.

Die Glasverbotszonen und die Aktion „Mehr Spaß ohne Glas“ haben laut AWB zu deutlich weniger Scherben im öffentlichen Raum beigetragen. Auch das Pilotprojekt „Fläschbäck – zurück in den Kreislauf“ sei positiv aufgenommen worden: Beim Geisterzug und an Weiberfastnacht an der Severinstorburg konnten demnach mehr als 8300 Pfandflaschen und 3000 Glasflaschen gesammelt werden.

Mithilfe von rund 700 Eventtonnen, die an Hotspots im gesamten Stadtgebiet aufgestellt wurden, war laut AWB zudem eine zügige Entsorgung des Abfalls möglich. „Die steigende Unterstützung der Jecken – von Eventtonnen bis Glasrückgabe – zeigt, wie gemeinschaftlich die Stadt und die Feiernden den Straßenkarneval verantwortungsvoll gestalten“, so die AWB. (red)