Was erwarten die Händler vom ersten Adventswochenende in der Kölner Innenstadt? Möglicherweise sogar den besten Verkaufstag.
Erstes AdventswochenendeExperte Hamel rechnet mit guten Umsätzen in Köln

Die Weihnachtsbeleuchtung auf der Hohe Straße.
Copyright: Martina Goyert
Laut des Handelsverbandes Nordrhein-Westfalen Aachen – Düren – Köln könnte das erste Adventswochenende in diesem Jahr das beste für den Handel in der Vorweihnachtszeit werden.
Jörg Hamel, Geschäftsführer des Handelsverbandes, begründete diese Einschätzung mit den Sonderangeboten vieler Händler zum sogenannten „Black Friday“ am 28. November. Viele der Schnäppchenangebote könnten auch tags darauf noch bestehen.
Hamel sagte am Freitag: „Man kann schon mit ganz guten Umsätzen für dieses Wochenende rechnen.“ Und: „Die Stadt wird voll sein.“ Dafür sorgt seiner Aussage nach die Kombination aus dem üblichen Weihnachtsshoppen, dem „Black Friday“ und der eröffneten Weihnachtsmärkte.
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Experte: Menschen bummeln und kaufen nicht ein
Hohe Straße und Schildergasse zählen zu den beliebtesten Einkaufsstraßen Europas. Doch die allgemeine Lage der Händler ist laut Hamel weniger gut. „Die Händler sind gerade insgesamt nicht besonders, was das Weihnachtsgeschäft angeht“, sagte Hamel.
Wie am Freitag berichtet, schätzt Handelsforscher Kai Hudetz die Lage deutlich schwieriger als vor zehn Jahren ein. Hudetz ist seit 15 Jahren Geschäftsführer des Instituts für Handelsforschung in Köln (IFH) und beobachtet den Handel schon doppelt so lange. Doch das Bedürfnis, in der Stadt unterwegs zu sein, sei nach wie vor groß. „Die Menschen bummeln dann aber eher, als tatsächlich einzukaufen.“
Der übliche verkaufsoffene Sonntag in der Kölner Innenstadt findet erst in einer Woche am 7. Dezember von 13 bis 18 Uhr statt. (mhe)
