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Beginn der OsterferienStaugefahr auf Autobahnen bei Köln erwartet

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Stauprognose - Hohe Auslastung

Osterferien-Start bedeutet Stau-Alarm: Vom 27. bis 29. März rechnen ADAC und ACE mit viel Verkehr auf den Fernstraßen – vor allem auf den Nord-Süd-Achsen.

Der Start in die schulfreie Zeit in zehn Bundesländern sorgt für dichten Verkehr. Auch in Nordrhein-Westfalen müssen Reisende mit vollen Straßen rechnen.

Zehn Bundesländer beginnen am bevorstehenden Wochenende (27. bis 29. März) mit den Osterferien, was nach Einschätzung des ADAC eine „hohe Belastung“ für die Fernstraßen mit sich bringen wird. Der Auto Club Europa (ACE) mahnt laut dpa ebenfalls zur Vorsicht vor einem erhöhten Verkehrsaufkommen. Da die Ferienzeit auch in großen Teilen von Österreich und der Schweiz startet, wird insbesondere auf den Alpenstrecken eine „massive Verkehrsbelastung“ erwartet.

Der abklingende Reiseverkehr aus den Wintersportgebieten sowie der Start in den Frühlingsurlaub führen auf den Nord-Süd-Verbindungen zu zusätzlichen Fahrzeugschlangen. Insbesondere im Umfeld großer Metropolregionen, darunter das Rhein-Ruhr-Gebiet, wird erwartet, dass „viel los“ sein wird. Auf der A1 (Hamburg – Köln), der A7 (Hamburg – Füssen) und der A8 (Stuttgart – Salzburg) ist besondere Geduld erforderlich. Reisende zu einem der größeren Flughäfen sollten ebenso einen Zeitpuffer berücksichtigen.

Höhepunkt des Reiseverkehrs am Freitag erwartet

Der Freitag wird nach Prognose der Automobilclubs voraussichtlich der „verkehrsreichste Tag des Wochenendes“ sein. Mit Behinderungen ist ab der Mittagszeit auf zahlreichen Routen im Umfeld der Metropolen zu rechnen, da dort Berufs-, Wochenend- und Reiseverkehr aufeinandertreffen. Insbesondere auf den Strecken zur Nord- und Ostsee sowie in die Alpenregionen und Mittelgebirge werden lange Staus prognostiziert. Eine allmähliche Beruhigung der Situation wird erst für die Abendstunden erwartet.

Der Samstag gilt als Hauptreisetag, an dem laut ACE die Staugefahr ab dem Vormittag besonders groß ist. Mit hohem Verkehrsaufkommen ist demnach auf den Nord-Süd-Achsen und den Transitstrecken in Richtung der Alpen zu rechnen. Die Routen zu den Küstenregionen werden ebenfalls stark frequentiert sein. Für den Sonntag wird eine merklich ruhigere Verkehrslage vorhergesagt, obwohl bei schönem Wetter der Ausflugsverkehr lokal zu Behinderungen führen könnte.

Diese Autobahnen sind besonders von Staus betroffen

ACE und ADAC prognostizieren in den Großräumen Berlin, Hamburg, Rhein-Ruhr, Rhein-Neckar, Stuttgart und München sowie auf den nachfolgend genannten Autobahnen (oft in beiden Richtungen) ein gesteigertes Verkehrsaufkommen und Staugefahr:

Verkehrslage in Österreich und der Schweiz ebenfalls angespannt

Laut einer Meldung der dpa ist in Österreich insbesondere auf den Transitstrecken, darunter die Tauern- (A10), Inntal- (A12) und Brennerautobahn (A13), mit einem massiven Verkehrsaufkommen zu rechnen. Zusätzliche Schwierigkeiten verursachen Baustellen, beispielsweise auf der Brennerautobahn aufgrund der Erneuerung der Luegbrücke. An Wochenenden bleiben in Tirol und Vorarlberg zudem Fahrverbote für den Umgehungsverkehr bestehen.

Die Transitrouten in der Schweiz werden sich ebenfalls füllen. Der ACE meldet, dass besonders auf der Gotthard-Route (A2) eine „massive Zunahme des Verkehrs“ zu erwarten ist. Für die Durchfahrt des Gotthardtunnels sollte „ein erhebliches Zeitpolster“ berücksichtigt werden. Laut ADAC sind zudem die A1 (Bern – Zürich – St. Margrethen) sowie die A3 (Basel – Chur) stark frequentiert.

Nach Angaben des ADAC verlangsamen deutschlandweit derzeit 785 Baustellen den Verkehrsfluss. Aufgrund von sporadischen Grenzkontrollen bei der Einreise nach Deutschland sind überdies an den Übergängen aus Österreich – Suben (A3), Walserberg (A8) und Kiefersfelden (A93) – Wartezeiten möglich. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.