Abo

„So krass“Sarah Connor spricht über schwere Ehekrise

2 min
Sarah Connor und Florian Fischer schauen sich innig an.

Sarah Connor und Florian Fischer haben eine harte Phase hinter sich. (Archivbild)

Die beliebte Popsängerin redet offen über eine ernste Ehekrise und Lieder, deren Veröffentlichung sie lange aufschob.

Sarah Connor gibt sehr persönliche Einblicke in ihr Leben. Anlässlich der Neuauflage ihres Albums „Freigeistin“ aus dem Jahr 2025 spricht die 45-jährige Sängerin offen über eine komplizierte Zeit mit ihrem Mann Florian Fischer (51). Hinter dem Paar liegt eine harte Phase, weshalb sie gemeinsame öffentliche Auftritte derzeit weitgehend meiden.

Sarah Connor offenbart Eheprobleme mit Florian Fischer

Connor erzählte in einem Gespräch mit „Apple Music“ von einer ernsten Krise, welche sie gemeinsam mit ihrem Mann vor etwa fünf Jahren erlebte. Der Titel „Zusammen ist man weniger kaputt“ ist ebenfalls in dieser Periode entstanden. Gefühle von „Zerbrechlichkeit und Verletzlichkeit“ hätten die Aufnahmesessions dominiert. Die Sängerin empfindet es als „so krass“, dieses Stück heute erneut zu performen.

Connor erläutert, dass sie Songs mit stark privatem Charakter erst einmal beiseitelegt. Ihrer Aussage nach sind diese „zu intim, zu nah“. Solche Lieder könne sie erst mit einem gewissen Abstand der Öffentlichkeit präsentieren. Dabei denkt sie an andere Personen, die vergleichbare Situationen erfahren. Ihrer Meinung nach wäre es „geizig“, Leid und Zuversicht für sich zu behalten.

Songs mit privatem Charakter aufgeschoben

Wie tief diese Krise war, machen die Textzeilen von „Zusammen ist man weniger kaputt“ klar. Der Text lautet: „Und dann zieh’ ich wieder los, geh auf die Reise. Tanz eng mit andern Typen, lache laut und weine leise (…). Schlaf mich durch fremde Betten in der Hoffnung, dass ich heile.“

Die „From Zero to Hero“-Sängerin bezeichnet ihren Computer als eine Art Safe für ihre düstersten Überlegungen. Deshalb habe sie ihrem Ehemann deutlich mitgeteilt: „Guck nicht in meinen Computer, guck nicht da rein. Das willst du einfach nicht sehen.“ Sie ergänzte selbstironisch, dass ihre Notizen nach ihrem Ableben zu einem Buch verarbeitet werden könnten. Im Nachhinein betrachtet sei aber nicht alles so negativ gewesen, wie es sich zu der Zeit angefühlt habe.

Manche Stücke auf dem Album sind derart gefühlvoll, dass es ihr bei den Proben für die kommende Tournee schwerfiel, sie zu singen. Zwei Lieder hat sie demnach nur doppelt vorgetragen. Ihre Tour durch große Hallen startet am 13. März in Kiel. Am, 25. März 2026 gastiert sie in der Kölner Lanxess-Arena. Der Abschluss der Tournee ist für den 1. April in Mannheim vorgesehen. (jag)