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Krieg in Nahost
Nato-Generalsekretär kritisiert einzelne Nato-Länder als „zögerlich“

11 min

Der US-Präsident droht dem Iran und betont, das US-Militär bleibe schussbereit. Die Hisbollah greift Israel an. Alle Infos im Liveblog.

Die USA und Israel hatten Ende Februar mit Luftangriffen den Iran-Krieg begonnen. Bereits am ersten Kriegstag wurden der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Teheran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion. Nun einigten sich die Parteien auf eine Waffenruhe. Alle Informationen rund um die Eskalation in Nahost lesen Sie hier im Liveblog.

9. April

Hisbollah feuert rund 50 Raketen auf Nordisrael

20.01 Uhr: Während Israel direkte Verhandlungen mit dem Libanon angekündigt hat, feuert die libanesische Hisbollah-Miliz am Abend erneut Raketen auf den Norden Israels. Israels Armee teilte auf Anfrage mit, seit dem Morgen habe die vom Iran unterstützte Miliz rund 50 Raketen aus dem Nachbarland auf Nordisrael gefeuert. In der Stadt Naharija heulten am Abend Berichten zufolge innerhalb von einer Stunde gleich viermal die Warnsirenen. Auch in anderen Orten in Nordisrael gab es Raketenalarm.

Die israelische Armee warnte am Abend vor Angriffen aus dem Libanon auf andere Gebiete in Israel in den kommenden Stunden. Sie rief die Bevölkerung des ganzen Landes zur Wachsamkeit auf.

Mehr als 300 Tote nach israelischer Angriffswelle im Libanon

19.12 Uhr: Nach der heftigen Angriffswelle des israelischen Militärs auf die libanesische Hauptstadt Beirut und andere Teile des Landes steigt die Opferzahl weiter an. Das libanesische Gesundheitsministerium meldete, dass die Zahl der Toten auf 303 angestiegen sei. Laut vorläufigen Zahlen wurden 1.150 Menschen verletzt. Damit handelt es sich um den Tag mit der höchsten Opferzahl im Libanon seit Beginn der jüngsten Eskalation Anfang März.

Unter den Getöteten vom Mittwoch seien allein 110 Minderjährige, Frauen und Ältere. Insgesamt wurden dem Ministerium zufolge bisher 1.888 Menschen durch israelische Angriffe seit Ausbruch der Kampfhandlungen am 2. März getötet worden. Mehr als 6.000 Menschen seien verletzt worden.

Rutte kritisiert einzelne Nato-Länder

18.09 Uhr: Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat eine in Teilen zu zögerliche Reaktion der Bündnisstaaten auf den Krieg im Iran kritisiert. „In Bezug auf die logistische und sonstige Unterstützung der Vereinigten Staaten im Iran reagierten einige Verbündete - gelinde gesagt - etwas zögerlich“, sagte Rutte in Washington. Welche Länder er meinte, sagte der Niederländer nicht. Fairerweise müsse man aber anerkennen, dass viele von dem Angriff überrascht gewesen seien, fügte er hinzu.

US-Präsident Donald Trump hatte das Bündnis mehrfach und mit deutlichen Worten dafür kritisiert, dass es sich nicht aktiver im Iran-Krieg einbringe. Streitpunkte waren unter anderem die Nutzung von Militärstützpunkten sowie eine Mission zur Öffnung der Straße von Hormus. Trump ging vor allem Spanien, Frankreich und das Vereinigte Königreich immer wieder an.

Merz zu Trump: Bei Frieden könnte Deutschland Meerenge mit sichern

16.30 Uhr: Die Bundesregierung hat nach Angaben von Kanzler Friedrich Merz (CDU) noch keine Entscheidung über eine mögliche Beteiligung an einem Einsatz zur Sicherung der Straße von Hormus getroffen. Er habe US-Präsident Donald Trump bei einem Telefonat am Mittwoch erneut zugesichert, „dass Deutschland nach einem Friedensschluss helfen wird, die freie Schifffahrt in der Straße von Hormus zu sichern“, sagte Merz am Donnerstag in Berlin. Dafür gebe es aber mehrere Voraussetzungen.

Merz nannte konkret „ein tragfähiges Konzept“, ein internationales Mandat möglichst des UN-Sicherheitsrats sowie einen Beschluss des Bundestags. „Das weiß der amerikanische Präsident, und deswegen sind von uns innerhalb weniger Tage hier keine Entscheidungen zu erwarten“, sagte der Kanzler. „Das müssen wir vorbereiten.“

Bundesregierung nimmt Gespräche mit Iran wieder auf

16.20 Uhr: Die Bundesregierung sucht nach der Vereinbarung einer Waffenruhe im Iran-Krieg wieder das direkte Gespräch mit Teheran. „Nach langem Schweigen, für das es auf unserer Seite schwerwiegende Gründe gab, nehmen wir als Bundesregierung jetzt auch die Gespräche mit Teheran wieder auf“, kündigte Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin an. Dies geschehe in Abstimmung mit den USA und den europäischen Partnern.

„Unser Ziel ist, auf diesem Weg auch einen eigenen Beitrag zum Erfolg der anstehenden Verhandlungen zu leisten“, sagte der Kanzler mit Blick auf die bevorstehenden Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad. Er werde dazu heute noch mit dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif telefonieren.

Straße von Hormus: Laschet weist Gebührenforderung zurück

10.05 Uhr: Inakzeptabel und eine Gefahr für den Welthandel: CDU-Außenpolitiker Armin Laschet weist iranische Forderungen nach Gebühren in der Straße von Hormus zurück. „Keine Piraterie mit Staatswappen!“, schrieb Laschet am Donnerstag auf der Plattform X.

„Jede Art von Schiffsmaut oder militärischer Kontrolle in der Straße von Hormus durch einzelne Länder würde die Grundlagen des Welthandels erschüttern“, fügte Laschet hinzu und warnte vor „katastrophalen“ weltweiten Konsequenzen für die internationale Seefahrt und freie Handelswege.

Spritpreise sinken um rund drei Cent

9.40 Uhr: Zum ersten Mal seit fast zwei Wochen sind sowohl Superbenzin der Sorte E10 als auch Diesel deutlich billiger geworden. Der Preis für einen Liter E10 lag nach Daten des ADAC im bundesweiten Tagesdurchschnitts des Mittwochs bei 2,155 Euro. Das waren 3,3 Cent weniger als am Vortag.

Bei Diesel ging es um 2,8 Cent auf 2,419 Euro nach unten - das war der erste Rückgang nach zwölf Anstiegen in Folge. Benzin hatte sich bereits am Dienstag minimal verbilligt.

Eine Zapfpistole mit der Aufschrift „Super 95“ steckt an einer Tankstelle in der Tanköffnung eines Fahrzeugs. (Archivbild)

Eine Zapfpistole mit der Aufschrift „Super 95“ steckt an einer Tankstelle in der Tanköffnung eines Fahrzeugs. (Archivbild)

Der Rückgang an der Zapfsäule folgt auf einen sehr viel stärkeren Absturz der Ölpreise am Mittwoch, nachdem sich die Situation im Nahen Osten entspannt hatte. Experten gehen davon aus, dass es einige Zeit dauern kann, bis die Auswirkungen vollständig an den Tankstellen ankommen.

Trauerfeier für getöteten Chamenei in Teheran

9.05 Uhr: In der iranischen Hauptstadt Teheran haben sich Regierungsanhänger zu Trauerfeiern für den im Krieg getöteten Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei versammelt. Der staatliche Rundfunk zeigte Bilder aus dem Stadtzentrum der Millionenmetropole, wo Menschenmassen um ihn trauerten. Die Zeremonien fallen mit dem Ende der vierzigtägigen Trauerzeit zusammen, die im schiitischen Islam Tradition hat. Den Beginn der Umzüge in Teheran um 9.40 Uhr (Ortszeit) wählten die Organisatoren bewusst. Es war der Zeitpunkt, als am 28. Februar Israel Chameneis Amtssitz in Teheran bombardierte.

Eine Frau hält ein Poster des verstorbenen iranischen Obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei in die Höhe, während sie am Trauerzug für hochrangige iranische Militärs und Zivilisten teilnimmt.

Eine Frau hält ein Poster des verstorbenen iranischen Obersten Führers Ajatollah Ali Chamenei in die Höhe, während sie am Trauerzug für hochrangige iranische Militärs und Zivilisten teilnimmt.

Morgen ist für Chamenei ein Freitagsgebet in Teheran geplant. Noch ist unklar, wer es leiten soll. Sein Sohn und Nachfolger Modschtaba hat sich seit seiner Wahl zum neuen Staatsoberhaupt nicht öffentlich gezeigt. Zudem gibt es Spekulationen über seinen Gesundheitszustand, von schweren Verletzungen ist die Rede. Unklar bleibt auch, wann Chamenei beerdigt wird. Offiziell soll der frühere Religionsführer, der den Iran mit harter Hand regiert hat, in seiner Heimatstadt Maschhad im Nordosten begraben werden.

Iran droht mit Ende der Waffenruhe

7.51 Uhr: Nach Israels Luftangriffen im Libanon droht der Iran, die gerade erst mit den USA vereinbarte Waffenruhe platzen zu lassen. Die USA müssten sich entscheiden – „entweder Waffenruhe oder Fortsetzung des Krieges via Israel. Sie können nicht beides haben“, schrieb Außenminister Abbas Araghtschi auf der Plattform X. US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran ebenfalls mit einer neuen militärischen Eskalation, falls es nicht zu einem umfassenden Abkommen kommen sollte.

Ölpreise legen zu nach Einbruch am Vortag

7.34 Uhr: Die Ölpreise steigen nach dem Einbruch am Mittwoch wieder leicht. Die Waffenruhe im Iran-Krieg scheint brüchig, und die für den Transport von Öl und Gas besonders wichtige Meerenge, die Straße von Hormus, bleibt für die meisten Schiffe so gut wie unpassierbar.

Heute Morgen lag der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni bei 97,24 US-Dollar und damit 2,6 Prozent höher als am Vortag. Der Preis war tags zuvor im Zuge der Waffenruhe im Iran-Krieg mit fast 90 Dollar auf das tiefste Niveau seit Mitte März gesackt. Auch der Preis der US-Sorte WTI zur Lieferung im Mai legte heute Morgen wieder zu. Die Ölpreise bleiben derzeit der wichtigste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt.

Donald Trump droht dem Iran: US-Militär bleibt schussbereit

7.10 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit einer neuen militärischen Eskalation gedroht, falls Teheran sich nicht komplett an das Waffenruheabkommen halten sollte. Die Schiffe, Flugzeuge und Soldaten des US-Militärs würden, gegebenenfalls auch mit zusätzlicher Ausrüstung, rund um den Iran stationiert bleiben, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Dies gelte, bis das „erzielte WIRKLICHE ABKOMMEN vollständig eingehalten wird“. Es werde alles bereitgehalten, was für die „Vernichtung“ eines bereits geschwächten Gegners notwendig sei, schrieb er weiter.

Sollte dies nicht geschehen, werde es zu deutlich stärkeren militärischen Maßnahmen kommen. Dann beginne das „Schießen“ - „größer, besser und stärker“ als je zuvor, warnte Trump. Er bezeichnete dieses Szenario gleichzeitig als „höchst unwahrscheinlich“.

Die befristete zweiwöchige Waffenruhe soll den Konfliktparteien Zeit geben, ein umfassendes Abkommen für eine Beilegung des Konflikts auszuhandeln. Trump wiederholte in seinem Post zentrale Forderungen der USA: Der Iran dürfe keine Atomwaffen haben, zudem müsse die Straße von Hormus „offen und sicher“ sein. Trump erklärte zudem, das US-Militär rüste weiter auf und freue sich bereits auf eine „auf seine nächste Eroberung“.

UN-Chef verurteilt die massiven Angriffe Israels im Libanon

6.08 Uhr: UN-Generalsekretär António Guterres hat die verheerenden israelischen Luftangriffe im Libanon scharf kritisiert. Er „verurteilt entschieden die massiven Angriffe“, teilte sein Sprecher auf der Plattform X mit. Dabei seien „Hunderte Zivilisten, darunter auch Kinder, getötet und verletzt“ sowie zivile Infrastruktur beschädigt worden, hieß es weiter.

Israel hatte trotz der Feuerpause im Iran-Krieg bei einem Großangriff zahlreiche Ziele im Libanon bombardiert, darunter auch in der Hauptstadt Beirut. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden mindestens 182 Menschen getötet. Laut israelischem Militär galt der Angriff Kommandeuren und militärischer Infrastruktur der Hisbollah. Nach libanesischen Angaben waren jedoch viele Zivilisten betroffen. Anders als der Iran sehen die USA den Libanon nicht in der vereinbarten zweiwöchigen Waffenruhe inbegriffen. Der Iran erwägt nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Fars aus der Feuerpause auszusteigen.

Hisbollah meldet Raketenangriffe auf Israel

4.03 Uhr: Die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon hat nach eigenen Angaben Raketen auf Israel abgefeuert. „Als Reaktion auf die Verletzung des Waffenruhe-Abkommens durch den Feind“ sei am frühen Donnerstagmorgen der israelische Kibbuz Manara nahe der Grenze zum Libanon „mit einem Raketenhagel“ ins Visier genommen worden, teilte die Miliz mit. Zuvor hatte die Hisbollah erklärt, sie habe das „Recht“, auf israelische Angriffe zu reagieren.

Die israelische Armee hatte am Mittwoch nach der Vereinbarung einer Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran ihre Angriffe im Libanon verstärkt. Bei den massiven Angriffen wurden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens 182 Menschen getötet und 890 weitere verletzt.

Nouripour fordert „eigenständige Rolle“ Deutschlands

3.41 Uhr: Der grüne Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour hat eine zentrale Rolle Deutschlands bei der Sicherung einer Friedenslösung im Iran-Krieg gefordert. „Jetzt gilt es, sich im europäischen Geleit eine eigenständige Rolle zu erarbeiten“, sagte Nouripour den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). „Die bisherige Kopf-im-Sand-Haltung der Bundesregierung war nicht im Interesse Deutschlands.“

Deutschland habe im Nahen Osten handfeste Interessen, betonte Nouripour. „Von der Freiheit der Schifffahrt bis zur Stabilität und der Energiepartnerschaft.“ Der Bundestagsvizepräsident rief dazu auf, die zwei Wochen der Waffenruhe zu nutzen. Derzeit sei noch völlig unklar, ob Frieden gelingen könne.

Öltanker und Frachtschiffe reihen sich in der Straße von Hormus auf.

Öltanker und Frachtschiffe reihen sich in der Straße von Hormus auf.

Alternative Schiffsrouten wegen Seeminen in der Straße von Hormus

2.32 Uhr: Aufgrund der Gefahr durch mögliche Seeminen in der Straße von Hormus hat die Marine der iranischen Revolutionsgarden auf zwei alternative Routen entlang der iranischen Küste verwiesen. „Alle Schiffe, die beabsichtigen, die Straße von Hormus zu passieren“, sollten „zum Schutz vor möglichen Kollisionen mit Seeminen alternative Routen“ nutzen, hieß es in einer von iranischen Medien am Donnerstag veröffentlichten Erklärung der Revolutionsgarden.

In der Erklärung wurden Anweisungen für eine alternative Ein- und Ausfahrt durch die Meerenge mitgeteilt. Die Routen verlaufen demnach südlich und nördlich der Insel Larak. Um aus dem Arabischen Meer in den Golf einzufahren, müssen Schiffe zwischen der iranischen Küste und Larak hindurchfahren. Die Schifffahrtszeitschrift „Lloyd's List“ hat diese Passage als „Teheraner Mautstelle“ bezeichnet. Die Ausfahrtsroute aus dem Golf verläuft südlich der Insel und vermeidet die übliche Route, die näher an der omanischen Küste entlangführt.

Macron drängt USA und Iran zur Einhaltung der Waffenruhe

1.33 Uhr: Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat in Telefonaten mit US-Präsident Donald Trump und dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian auf ein Einhalten der vereinbarten Waffenruhe gepocht. „Sie muss den Weg für umfassende Verhandlungen ebnen, die die Sicherheit aller im Nahen Osten gewährleisten“, schrieb Macron auf der Plattform X. Ein Abkommen müsse Antworten auf die Bedenken geben, die Irans Nuklear- und Raketenprogramm, seine Politik in der Region und seine Behinderung der Schifffahrt in der Straße von Hormus hervorriefen.

Auf diese Weise könne ein robuster und dauerhafter Frieden geschaffen werden, zu dem Frankreich in enger Zusammenarbeit mit seinen Partnern im Nahen Osten beitragen wolle. Macron sagte weiter, dass die Waffenruhe auch im Libanon eingehalten werden müsse.

Reza Pahlavi, der Sohn des gestürzten iranischen Schahs Mohammed Reza Pahlavi, fordert einen politischen Umbruch im Iran. (Archivbild)

Reza Pahlavi, der Sohn des gestürzten iranischen Schahs Mohammed Reza Pahlavi, fordert einen politischen Umbruch im Iran. (Archivbild)

Schah-Sohn Pahlavi fordert politischen Umbruch

0.42 Uhr: Schah-Sohn Reza Pahlavi pocht trotz der mit den Machthabern in Teheran vereinbarten Waffenruhe auf einen politischen Umbruch im Iran. „Wir hoffen (...), dass die freie Welt versteht, dass die einzige Lösung – nicht nur für uns, sondern auch für alle unsere Nachbarn in der Region und für die ganze Welt – darin besteht, dass dieses Regime nicht mehr an der Macht ist“, sagte Pahlavi im Interview mit dem französischen Sender LCI.

Monarchistische Gruppen sehen den Sohn des letzten Schahs von Persien als politischen Anführer der iranischen Opposition. Wie viel Rückhalt der im US-Exil lebende Pahlavi im Land tatsächlich hat, ist unklar. Anders als US-Präsident Donald Trump es darstelle, gebe es im Iran bislang keinen politischen Umbruch, sagte er. Es seien dieselben Menschen, „vielleicht etwas geschwächt“, die weiterhin an der Macht seien. (red/afp/dpa)