Die USA und Israel setzen ihre Angriffe im Nahen Osten fort. Washington legt einen Friedensplan vor – Teheran antwortet. Alle Infos im Liveblog.
Krieg in NahostIran meldet Angriffe auf Schwerwasserreaktor und Uran-Anlage
Die USA und Israel hatten Ende Februar mit Luftangriffen den Iran-Krieg begonnen. Bereits am ersten Kriegstag wurden der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Teheran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion. Alle Informationen rund um die Eskalation in Nahost lesen Sie hier im Liveblog.
27. März
Staatsmedien: Angriff auf Schwerwasserreaktor und Uran-Aufbereitungsanlage
17.14 Uhr: Bei einem Angriff der USA und Israels im Zentrum des Iran ist nach Angaben der iranischen Staatsmedien ein Schwerwasserreaktor getroffen worden. Die Atomanlage Chondab (früher Arak) sei in zwei Wellen angegriffen worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Fars am Freitag unter Berufung auf die Verwaltung der Provinz Markasi. Nach Angaben der iranischen Atombehörde wurde zudem eine Uranaufbereitungsanlage in Arkadan im Zentrum des Landes getroffen.
Die Anlage zur Umwandlung von Uranoxid sei „vor wenigen Minuten vom amerikanisch-zionistischen Feind“ ins Visier genommen worden, berichtete die Behörde im Onlinedienst Telegram. Radioaktives Material sei jedoch nicht freigesetzt worden. Auch bei dem Angriff auf den Schwerwasserreaktor trat laut Fars keine Radioaktivität aus. Niemand sei verletzt worden.
Angriff auf Schule – Iran wirft USA „kalkulierte“ Attacke vor

Iran, Minab: Rettungskräfte und Anwohner durchsuchen am 28.2.2026 die Trümmer nach einem Angriff auf eine Grundschule für Mädchen.
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13.33 Uhr: Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat den Luftangriff auf eine Schule im Iran am ersten Kriegstag Ende Februar als gezielte Attacke der USA bezeichnet. Der Angriff sei „weder ein bloßer ‚Zwischenfall‘ noch eine ‚Fehlkalkulation‘ gewesen“, sagte Araghtschi am Freitag in einer Videobotschaft während einer Dringlichkeitssitzung des UN-Menschenrechtsrats in Genf. Es habe sich vielmehr um einen „kalkulierten“ Angriff der US-Armee gehandelt.
„Mehr als 175 Schüler und Lehrer wurden kaltblütig massakriert“, fügte Araghtschi hinzu. Er verurteilte den Angriff als „Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Die USA und Israel verfügten nach eigenen Angaben „über die fortschrittlichsten Technologien und die präzisesten Militär- und Datensysteme“, sagte der iranische Außenminister. Daher sei es unglaubwürdig, den Angriff als „etwas anderes als vorsätzlich und absichtlich“ darzustellen.
UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk sagte in einer Videobotschaft, der Luftangriff auf die Schule habe „tiefes Entsetzen“ ausgelöst. Er forderte die Verantwortlichen für den Angriff zu einer „raschen, unparteiischen, transparenten und gründlichen Untersuchung“ auf. Die Ergebnisse der von den USA eingeleiteten Untersuchung zu dem Vorfall müssten öffentlich gemacht werden, forderte er.
Israel droht mit Ausweitung der Angriffe im Iran
12.41 Uhr: Während es aus den USA Signale für eine mögliche Verständigung mit dem Iran gibt, kündigt Israels Verteidigungsminister eine Ausweitung der israelischen Angriffe im Iran an. Grund sei der andauernde Raketenbeschuss aus dem Land auf Israel, teilte Israel Katz nach Angaben seines Büros mit.
Israels Armee werde deshalb ihre Angriffe „eskalieren“ und mehr Ziele und Gebiete im Iran ins Visier nehmen. Im Fokus sollen demnach Ziele in Verbindung mit iranischen Waffen stehen.
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und er hätten Teheran dazu aufgefordert, Raketenangriffe auf Israels Zivilbevölkerung einzustellen, sagte Katz. Aber trotz der Warnungen gehe der Beschuss weiter.
Iranische Miliz stoppt drei Schiffe in der Straße von Hormus

Frachtschiffe fahren im Arabischen Golf in Richtung der Straße von Hormus. (Symbolbild)
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11.24 Uhr: Die paramilitärische Basidsch-Miliz im Iran hat drei Containerschiffen die Fahrt durch die Straße von Hormus verwehrt. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim begründete die Miliz ihr Vorgehen mit angeblichen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, wonach die Meerenge für die Schifffahrt offen sei. Die Miliz wies auf die offizielle iranische Haltung hin, dass für Schiffe mit Verbindungen zu Israel, den USA und deren Verbündete die Passage verboten sei.
Wadephul: USA und Iran bereiten möglicherweise direktes Treffen in Pakistan vor
10.39 Uhr: Die USA und der Iran bereiten nach Angaben von Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) möglicherweise direkte Gespräche in Pakistan vor. „Nach meinen Informationen hat es indirekte Kontakte gegeben. Und man hat sich jetzt vorbereitet, sich auch direkt zu treffen“, sagte Wadephul am Freitag im Deutschlandfunk. „Das soll wohl in der nächsten Zeit recht kurzfristig in Pakistan stattfinden.“ Dies sei eine „gute Nachricht“.
Es seien auch „offensichtlich schon erste Positionen schriftlich ausgetauscht“ worden, fügte Wadehpul hinzu. Er hoffe darauf, dass US-Außenminister Marco Rubio sich beim G7-Außenministertreffen nahe Paris am Freitag näher dazu äußern werde.
Israel greift Raketenproduktionsstätten im Iran an
8.17 Uhr: Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge in der Nacht erneut Ziele im Iran angegriffen. Ins Visier seien dabei unter anderem Produktionsstätten für ballistische Raketen, Raketenlager und Raketenabschussrampen genommen worden, teilte das israelische Militär am Morgen mit. Angriffe habe es unter anderem in der iranischen Hauptstadt Teheran gegeben. Ziel sei es, den iranischen Beschuss auf Israel einzuschränken.
Dennoch heulten wegen Angriffen aus dem Iran in der Nacht erneut die Sirenen in Israel, darunter in der Küstenmetropole Tel Aviv. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht.
Moskau bestreitet Weitergabe von Aufklärungsdaten an Iran
7.33 Uhr: Russlands Regierung hat den Vorwurf der Weitergabe von Geheimdienstinformationen an den Iran zur Bekämpfung von US-Militärobjekten im Nahen Osten zurückgewiesen. „Wir haben dem Iran bestimmte Arten militärischer Güter geliefert, aber dem Vorwurf, dass wir dem Iran mit Aufklärungsdaten helfen, können wir nicht zustimmen“, sagte Russlands Außenminister Sergej Lawrow in einem Interview mit dem Sender France Television, das auf der Homepage des Ministeriums veröffentlicht wurde.
Die Koordinaten der US-Militärbasen in der Region seien bekannt und offen zugänglich. Sie müssten nicht vom Geheimdienst übermittelt werden. „Ich wundere mich nicht darüber, dass der Iran sie attackiert“, sagte Russlands Chefdiplomat. Er bestätigte dabei, dass Moskau und Teheran weiterhin strategische Partner seien.
USA könnten 10.000 weitere Soldaten senden
4.14 Uhr: Das Pentagon erwägt Medienberichten zufolge die Entsendung von bis zu 10.000 weiteren Soldaten in den Nahen Osten. Dies würde US-Präsident Donald Trump zusätzliche Flexibilität in den Gesprächen mit Teheran einräumen, berichtete das „Wall Street Journal“ („WSJ“)unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das Portal „Axios“ schrieb unter Berufung auf einen ranghohen Verteidigungsbeamten, die Entscheidung werde nächste Woche getroffen. Die Soldaten würden aus anderen Kampfeinheiten stammen als diejenigen, die bereits in die Region entsandt worden seien.
Laut „WSJ“ dürfte die Einsatztruppe aus Infanteristen bestehen, die zu den rund 5.000 Soldaten vor Ort und Tausenden Fallschirmjägern der 82. Luftlandedivision hinzukämen. Diese seien bereits in die Region beordert worden.
26. März
Trump verlängert Iran-Ultimatum erneut
21.40 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat sein am Freitag auslaufendes Ultimatum an den Iran erneut verschoben. Auf Bitten der iranischen Regierung setze er „die Frist zur Zerstörung von Energieanlagen um zehn Tage bis Montag, den 6. April 2026 um 20 Uhr Ostküstenzeit“ aus, schrieb Trump am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social. Er begründete dies mit den Verhandlungen mit dem Iran, die „sehr gut“ vorankämen.
Trump hatte den Iran erstmals am Samstag ultimativ zur Öffnung der Meerenge von Hormus aufgerufen. Anderenfalls werde die US-Armee die iranischen Kraftwerke bombardieren, drohte der US-Präsident. Am Montag verlängerte er die Frist dann um fünf Tage.
Trump lüftet Geheimnis um „riesiges Geschenk“ aus Teheran
20 Uhr: Der Iran hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zehn Öltankern die Durchfahrt durch die Straße von Hormus gewährt. Die iranische Seite habe das angeboten, um in den Verhandlungen mit den USA ihre Zuverlässigkeit zu untermauern, sagte Trump bei einer Kabinettssitzung in Washington. „Wir haben es wohl mit den richtigen Leuten zu tun“, sagte Trump.
Vor seinen Bemerkungen fragte Trump seinen Sondergesandten Steve Witkoff am Kabinettstisch, ob er die Informationen teilen dürfe - offenbar weil es sich um vertrauliche Angaben handelt. „Ich hoffe, ich habe deine Verhandlungen nicht vermasselt“, sagte Trump in Richtung Witkoff.
Am Dienstag hatte Trump die Iraner in kryptischen Worten für ein Geschenk gelobt, das sie den USA gemacht hätten. „Es war ein riesiges Geschenk, das unglaublich viel Geld wert war“, sagte er. Details wollte er zunächst nicht verraten.
Bericht: Mindestens fünf Tote bei israelischen Angriffen auf Libanon
15.46 Uhr: Im Libanon sind bei israelischen Angriffen nach Medienberichten mindestens fünf Menschen getötet worden. Nach Angaben der libanesischen Nachrichtenagentur NNA wurden bei einem Angriff auf ein Gebäude in Nabatäa im Süden des Landes zwei Menschen getötet, drei weitere kamen demnach im als Hochburg der Hisbollah-Miliz bekannten Bint Dschubail nahe der Grenze zu Israel ums Leben. Insgesamt tötete die israelische Armee nach eigenen Angaben seit Beginn des Iran-Kriegs rund 700 Hisbollah-Anhänger.

Rauch steigt von einem israelischen Luftangriff auf das Dorf Zibbikin auf, gesehen von der Stadt Tyrus, Libanon.
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Iran übermittelt Antwort auf 15-Punkte-Plan der USA
15.11 Uhr: Der Iran hat nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim seine Antwort auf einen 15-Punkte-Vorschlag der USA für ein Ende des Kriegs übermittelt. Dies sei in der vergangenen Nacht über Mittelsmänner geschehen, erklärte die Agentur unter Berufung auf eine informierte Quelle. Teheran warte jetzt auf eine Antwort aus Washington.
Laut der „informierten Quelle“ fordert der Iran ein Ende aller Kampfhandlungen an allen Fronten – und damit auch im Libanon oder im Irak. Zudem sollen die USA und Israel gezielte Tötungen einstellen. Der Iran verlangt außerdem Garantien, die einen erneuten Krieg verhindern sollen.
Iran lässt Öltanker aus Malaysia durch Straße von Hormus
14.33 Uhr: Der Iran lässt nach Angaben der malaysischen Regierung Öltanker aus dem südostasiatischen Land wieder durch die für den internationalen Seehandel wichtige Straße von Hormus fahren. Er habe mit dem iranischen Präsidenten Massud Peseschkian sowie weiteren Staats- und Regierungschefs aus der Region gesprochen, sagte Malaysias Regierungschef Anwar Ibrahim am Donnerstag in einer Fernsehansprache. „Wir sind nun dabei, die malaysischen Öltanker und die beteiligten Arbeiter freizugeben, damit sie ihre Heimreise fortsetzen können“, fügte er hinzu.
Seit Beginn der US-israelischen Angriffe gegen den Iran am 28. Februar haben die iranischen Streitkräfte die Straße von Hormus, durch die üblicherweise rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, weitgehend gesperrt. Auswirkungen hat dies insbesondere auch auf viele asiatische Länder.
Russland weist Bericht über Drohnen-Lieferung an den Iran zurück
13.37 Uhr: Moskau hat einen Bericht über eine russische Drohnen-Lieferung an den Iran als „Lüge“ zurückgewiesen. „Die Medien verbreiten so viele Lügen … Schenken Sie ihnen keine Beachtung“, sagte am Donnerstag Kreml-Sprecher Dmitri Peskow auf eine entsprechende Frage der Nachrichtenagentur AFP in Moskau. Zuvor hatte die „Financial Times“ unter Berufung auf westliche Geheimdienstmitarbeiter berichtet, dass Russland Drohnen nach Teheran bringe und die Lieferung bis Ende März abgeschlossen werden solle.
Russland ist ein enger Verbündeter der Führung in Teheran. Es hat die Ende Februar gestarteten Angriffe von Israel und den USA auf den Iran verurteilt. Moskau bestreitet jedoch, seinem Partner seit Beginn des Kriegs Militärhilfe geleistet zu haben. Mehrere US-Medien berichteten jedoch, Moskau habe militärische Geheimdienstinformationen mit Teheran geteilt, um dessen Angriffe in der Golfregion zu ermöglichen. Diese Berichte wurden vom Kreml auch auf Nachfrage nicht kommentiert.
Marinekommandeur der iranischen Revolutionsgarden getötet
12.56 Uhr: Israel hat nach eigenen Angaben bei einem Luftangriff den Marinekommandeur der iranischen Revolutionsgarden getötet. Aliresa Tangsiri sei vergangene Nacht bei einem „präzisen und tödlichen Einsatz“ getötet worden, sagte der israelische Verteidigungsminister Israel Katz am Donnerstag in einer Videoerklärung. Ihm zufolge wurden dabei auch „hochrangige Offiziere des Marinekommandos ausgeschaltet“.
Tangsiri war Katz zufolge „direkt für den terroristischen Einsatz verantwortlich, bei dem die Straße von Hormus mit Minen ausgelegt und für den Schiffsverkehr blockiert wurde“.
Trump kritisiert ausbleibende Hilfe der Nato-Länder
11.47 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat sich erneut verärgert über die seiner Meinung nach ausbleibende Hilfe anderer Nato-Länder im Krieg gegen den Iran gezeigt. „Die Nato-Staaten haben absolut nichts unternommen, um gegen den wahnsinnigen Iran zu helfen, der nun militärisch dezimiert ist“, schrieb er am Donnerstagmorgen (Ortszeit) in Versalien auf seiner Plattform Truth Social.
Zudem drohte er indirekt, diese fehlende Unterstützung nicht zu vergessen: „Die USA brauchen nichts von der Nato, aber „vergessen Sie niemals“ diesen äußerst wichtigen Zeitpunkt!“. Was genau er erwartet, ging aus dem Post nicht hervor.
Zwei Tote in Abu Dhabi durch herabfallende Raketenteile
9.09 Uhr: In der emiratischen Hauptstadt Abu Dhabi sind zwei Menschen durch herabfallende Trümmerteile einer Rakete getötet worden. Wie das Medienbüro der Stadt mitteilte, wurde eine ballistische Rakete durch das Luftabwehrsystem abgefangen. Dabei seien die Trümmerteile abgefallen.
Drei weitere Menschen seien bei dem Vorfall verletzt worden. Außerdem wurden den Angaben zufolge mehrere Autos beschädigt.
Auch andere Golfstaaten meldeten erneuten Beschuss auf ihr Territorium. In Kuwait seien feindliche Drohnen abgefangen worden, teilte die staatliche Nachrichtenagentur Kuna mit. Das saudische Verteidigungsministerium berichtete, Geschosse in der östlichen Region zerstört und abgefangen zu haben.
Teheran lehnt Gespräche weiter ab – Weißes Haus droht mit „Hölle“
7.34 Uhr: Widersprüchliche Äußerungen aus den USA und dem Iran über diplomatische Bemühungen für ein Ende des Kriegs sorgen weiter für Verwirrung. „Sie verhandeln übrigens, und sie wollen unbedingt eine Einigung erzielen“, sagte US-Präsident Donald Trump am Mittwoch (Ortszeit). Irans Außenminister Abbas Araghtschi bestritt rundweg, dass es überhaupt Verhandlungen gebe. Gespräche mit Washington lehnte er ab. Während Trump von laufenden Verhandlungen sprach, drohte seine Sprecherin Teheran damit, „die Hölle zu entfesseln“. Die gegenseitigen Angriffe in der Region gingen derweil unvermindert weiter.
Trump äußerte sich bei einem Abendessen für republikanische Kongressabgeordnete in Washington. Ihm zufolge gibt es Gespräche mit Teheran. Doch die iranischen Unterhändler „trauen sich nicht, das zu sagen, weil sie glauben, dann von ihren eigenen Leuten getötet zu werden“. Trump fügte hinzu: „Sie haben auch Angst, von uns getötet zu werden.“

US-Präsident Donald Trump. (Archivbild)
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Verletzte bei Einschlägen im Großraum Tel Aviv
6.23 Uhr: Bei neuen Raketenangriffen des Irans auf Israel am Morgen hat es nach Militärangaben mehrere Einschläge im Großraum Tel Aviv gegeben. Sechs Menschen seien in der arabisch geprägten Ortschaft Kfar Kassem östlich der Küstenmetropole verletzt worden, teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit.
Rettungskräfte seien innerhalb von Minuten zum Ort des Einschlags gekommen, erzählte ein Sanitäter. „Vor Ort sahen wir großes Durcheinander, begannen mit Durchsuchungen im Haus und stellten Zerstörungen im mittleren Bereich des Hauses fest“, sagte er. „Fünf Personen, die sich im Haus befanden, wurden durch die Druckwelle verletzt.“ Nach der Erstversorgung vor Ort seien sie ins Krankenhaus gebracht worden.
(red/dpa/afp)

