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Kaum Vertrauen in SPD-SpitzeMehrheit traut Klingbeil und Bas die Wende nicht zu

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Bärbel Bas und Lars Klingbeil

Bärbel Bas und Lars Klingbeil (beide SPD) im Willy-Brandt-Haus in Berlin. (Archivbild)

Laut einer aktuellen Erhebung fehlt der SPD-Spitze der Rückhalt in der Bevölkerung. In der Sonntagsfrage erreicht die Partei einen neuen Tiefpunkt.

SPD in der Krise: Deutsche trauen Führung um Klingbeil und Bas wenig zu

Die Führungsriege der SPD um Lars Klingbeil und Bärbel Bas genießt bei den Deutschen kaum Vertrauen, die Partei aus ihrer derzeitigen schwierigen Lage zu manövrieren. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) meldet, gaben im ZDF-„Politbarometer“ 75 Prozent der Umfrageteilnehmer an, das Führungsduo könne die Sozialdemokraten nach den enttäuschenden Resultaten bei den Wahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg nicht wieder stabilisieren.

Auch innerhalb der eigenen Partei ist die Skepsis deutlich spürbar. Eine Mehrheit von 56 Prozent der deklarierten SPD-Sympathisanten teilt diese negative Einschätzung. Im Gegensatz dazu hegen lediglich 17 Prozent der Gesamtbevölkerung und nur 29 Prozent der sozialdemokratischen Anhängerschaft Zuversicht bezüglich des Vizekanzlers und Finanzministers sowie der Arbeitsministerin.

Forderung nach einem linkeren Profil

Die Umfrage des ZDF zeigt zudem eine klare Tendenz unter den Parteianhängern. Demnach plädierten 48 Prozent von ihnen für eine stärkere Betonung linker Inhalte bei den Sozialdemokraten. Im Gegensatz dazu möchten 22 Prozent, dass solche Themen an Bedeutung verlieren. In der Gesamtbevölkerung ist die Meinung zu dieser Frage nahezu geteilt: 37 Prozent befürworten eine Ausrichtung nach links, während 36 Prozent eine Reduzierung linker Positionen als korrekten Kurs ansehen.

Sonntagsfrage: SPD stürzt auf Tiefstwert

Bei einer hypothetischen Bundestagswahl am nächsten Sonntag würde die SPD auf einen historischen Tiefstand von nur 13 Prozent fallen, was einem Verlust von zwei Prozentpunkten entspricht. Laut der Erhebung kämen CDU/CSU und die AfD auf jeweils 26 Prozent und wären damit gleichauf. Während die Union ihr Ergebnis hält, legt die AfD um zwei Prozentpunkte zu. Die Grünen würden sich auf 15 Prozent verbessern (ein Zuwachs von 3 Prozent), und die Linke würde mit 10 Prozent einen Punkt einbüßen (minus 1 Prozent). (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.