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Trump zur Straße von HormusUS-Präsident will Öffnung anderen Ländern überlassen

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US-Präsident Trump

US-Präsident Donald Trump sagt, die Straße von Hormus werde sich nach Abschluss des Militäreinsatzes von allein öffnen. (Archivbild)

US-Präsident Trump signalisiert, dass andere Nationen künftig für die Öffnung der vom Iran blockierten Straße von Hormus zuständig sein könnten.

Die Freigabe der durch den Iran versperrten Straße von Hormus könnte laut US-Präsident Donald Trump künftig in die Zuständigkeit jener Staaten fallen, „die sie nutzen“. Trump äußerte überdies in einem Gespräch mit der „New York Post“, dass sich die Wasserstraße nach Beendigung amerikanischer Militäraktionen „automatisch“ wieder öffnen würde, so eine Meldung der dpa. Für den Transport von Erdöl und Flüssiggas aus der Golfregion stellt die Straße von Hormus eine zentrale Seeverbindung dar.

Angriffe und Drohgebärden seitens des Irans haben den Schiffsverkehr dort größtenteils lahmgelegt; die Passage ist nur für eine geringe Anzahl von Tankern möglich. Eine Konsequenz daraus sind seit mehreren Wochen global anziehende Preise für Energie, was sich beispielsweise negativ auf die Verfügbarkeit von Dünger auswirkt. Auch in den Vereinigten Staaten wächst aufgrund der kostspieligeren Kraftstoffe die Kritik an der Politik von Präsident Trump.

Trump prognostiziert „automatische Öffnung“ der Meerenge

Auf eine Meldung im „Wall Street Journal“ reagierend, laut der ein Ende des amerikanischen Militärengagements auch ohne freie Durchfahrt in der Straße von Hormus denkbar sei, erklärte Trump, dies bereite ihm keine Sorgen. Die Verhinderung iranischer Nuklearwaffen sei sein vorrangiges Anliegen gewesen. „Sie werden keine Atomwaffe haben. Wenn wir gehen, wird die Straße automatisch offen sein“, so der US-Präsident. Zudem vertrat er die Auffassung, dass der Iran über keine nennenswerte militärische Stärke mehr verfüge.

„Lasst die Länder, die die Straße nutzen - lasst sie loslegen und sie öffnen“, fügte er hinzu. Schon früher riet er Staaten wie dem Vereinigten Königreich, ihren Ölbedarf entweder durch Käufe in den USA zu decken oder den Rohstoff eigenständig aus der Straße von Hormus zu beschaffen.

Iran demonstriert weiter Störpotenzial

Trotz der amerikanischen Militäroperationen beweist der Iran nach wie vor seine Fähigkeit, den Transport von Erdöl zu behindern. So wurde erst in der Nacht auf Dienstag ein großer Öltanker aus Kuwait im Hafen von Dubai infolge einer iranischen Attacke in Brand gesetzt. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.