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Trump-Socken als GeschenkRussische Abgeordnete besuchen die USA trotz Sanktionen

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Socken mit dem Bildnis von US-Präsident Donald Trump

Russische Abgeordnete haben bei ihrem ersten US-Besuch seit mehr als zehn Jahren als Geschenk Socken mit dem Bildnis von Präsident Donald Trump geschenkt bekommen. (Symbolbild)

Nach mehr als einem Jahrzehnt reisen russische Parlamentarier wieder in die Vereinigten Staaten. Ein spezielles Gastgeschenk erregt dabei besondere Aufmerksamkeit.

Russische Parlamentarier haben nach ihrer ersten USA-Reise seit über einem Jahrzehnt eine erfreuliche Bilanz gezogen. Wie die dpa berichtet, bekamen sie als Präsent Socken, die das Konterfei von US-Präsident Donald Trump zeigen und bei seinen Anhängern populär sind.

Wjatscheslaw Nikonow, ein Duma-Abgeordneter der Kremlpartei Geeintes Russland, bezeichnete die Zusammenkunft auf Initiative der Kongressabgeordneten Anna Paulina Luna als einen Fortschritt. Es handle sich jedoch noch nicht um eine vollständige Reaktivierung der Beziehungen.

Reiseerlaubnis trotz Ukraine-Sanktionen

Trotz bestehender Strafmaßnahmen aufgrund des militärischen Angriffs auf die Ukraine wurde den russischen Parlamentariern eine Sondererlaubnis für die Einreise gewährt. Laut der Moskauer Zeitung «Kommersant» habe die Regierung von Trump ihre Zustimmung für diesen Austausch erteilt, obwohl der Besuch offiziell als privat deklariert war. Aus dem Kreml wurde die Visite als „historischer Besuch“ bezeichnet.

„Als Vertreter der beiden größten Atommächte der Welt sind wir unseren Bürgern einen offenen Dialog, neue Ideen und eine offene Kommunikation schuldig“, publizierte die Republikanerin Luna auf X. Die aus Florida stammende Politikerin gilt als Anhängerin von Trump und äußert sich kritisch zu den US-Unterstützungsleistungen an die Ukraine.

Gesprächsthemen: Kriegsende und Sanktionen

Laut Nikonow wurde über Verhandlungen gesprochen, die den Krieg in der Ukraine beenden sollen. Weitere Agendapunkte waren demnach die Wiederherstellung von Flugverbindungen, die allgemeinen Wirtschaftsbeziehungen und eine potenzielle zukünftige Aufhebung der Strafmaßnahmen. Die russische Seite erhoffe sich nun einen Gegenbesuch von US-Parlamentariern im Mai.

Russischen Informationen zufolge handelte es sich um die erste bedeutendere Visite einer Staatsduma-Delegation seit dem Jahr 2014. „Und der Austausch von Geschenken – von Gedenkmünzen bis hin zu Socken mit dem Bildnis des 47. US-Präsidenten – zeigte, dass sich in den Beziehungen zwischen den Parlamentariern beider Länder eine vorsichtige, aber durchaus spürbare Annäherung im Geiste des Gipfeltreffens in Anchorage abzeichnet“, zitierte der «Kommersant». (red)

In Anchorage hatten sich Trump und der Kreml-Chef Wladimir Putin im August getroffen. Dabei bekräftigten sie die Absicht einer erneuten Annäherung ihrer beiden Staaten. Trump engagiert sich für ein Ende des russischen Einmarschs in die Ukraine, der seit mehr als vier Jahren andauert, jedoch bislang ohne entscheidenden Erfolg.

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.