Sieben Frühlingsziele für Ausflüge in die Rureifel – von Stausee-Panorama und Nationalpark bis zu Burgen und Familienausflügen.
Frühling in der Rureifel7 Ausflugstipps für 2026 zwischen Rursee und Nationalpark

Ein Besuch auf Burg Nideggen lohnt sich besonders im Frühling. (Symbolbild)
Copyright: imago images/Jochen Tack
Wenn in der Rureifel die Buchen austreiben, die Rur wieder mehr Wasser führt und die ersten Ausflugsschiffe starten, beginnt eine der schönsten Zeiten für Naturtouren vor der Haustür. Für Menschen aus Köln, Düren oder Aachen ist die Region schnell erreichbar – ideal für einen Tages- oder Wochenendausflug zwischen Wasser, Wald und Weitblick. Sieben konkrete Ziele und Erlebnisse.
Rursee bei Einruhr und Rurberg: Frühling am Wasser
Der Rursee gehört zu den prägenden Landschaftsbildern der Region. Zwischen Einruhr und Rurberg führen gut ausgebaute Wege direkt am Wasser entlang. Im Frühling ist es hier noch vergleichsweise ruhig, die Wälder spiegeln sich im See, und die Ausflugsschifffahrt nimmt langsam wieder Fahrt auf. Wer mag, verbindet den Spaziergang mit einer kurzen Bootstour oder einer Einkehr in einem der Cafés am Ufer.
Nationalpark Eifel: Narzissen und Buchenwald genießen
Der Nationalpark Eifel zeigt sich im Frühjahr besonders kontrastreich. In einigen Bereichen blühen wilde Narzissen, während sich die Buchenwälder mit frischem Grün füllen. Geführte Ranger-Touren bieten Einblicke in Flora und Fauna. Rund um die Urfttalsperre eröffnen sich weite Ausblicke über Wasserflächen und Waldhänge. Mit etwas Geduld lassen sich hier mitunter auch Rothirsche oder Rehe in freier Wildbahn beobachten.
Burg Nideggen: Mittelalter über dem Rurtal
Hoch über dem Rurtal thront Burg Nideggen. Die rötlichen Sandsteinmauern heben sich im Frühling deutlich vom jungen Grün der Umgebung ab. Von hier reicht der Blick weit über die Eifellandschaft. Ein Rundgang durch die Altstadt lässt sich gut mit einer kleinen Wanderung auf den umliegenden Wegen kombinieren.
Wildpark Schmidt bei Heimbach: Naturerlebnis und Tierbegegnungen
Der Wildpark Schmidt ist ein überschaubares Ziel für Familien. Damwild, Mufflons und Ziegen lassen sich aus der Nähe beobachten. Gleichzeitig bietet das Gelände weite Blicke über die Rureifel. Gerade im Frühjahr, wenn viele Tiere Nachwuchs haben, lohnt sich ein Besuch besonders. Gut ausgebaute Wege führen durch das Gelände, Sitzbänke laden zu kurzen Pausen ein. Die ruhige Lage oberhalb von Heimbach macht den Ausflug auch an Wochenenden meist entspannt planbar.
Abtei Mariawald bei Heimbach: Ruhe im Klosterwald
Eingebettet in dichte Wälder liegt die ehemalige Abtei Mariawald. Der Weg dorthin führt durch ruhige Waldabschnitte, die im Frühling nach feuchtem Laub und frischem Grün duften. Viele verbinden den Besuch mit einer Wanderung auf den umliegenden Höhenzügen.
Von den Anhöhen eröffnen sich immer wieder Ausblicke über das Rurtal und die bewaldeten Kuppen der Eifel. Wer es ruhiger angehen möchte, findet rund um das Klostergelände kurze, gut begehbare Wege für einen entspannten Spaziergang. Tipp: Nach der Wanderung bietet sich eine Einkehr in der Pizzeria „klein&fein“ im Zentrum von Heimbach an, die ihre leckere Pizza mit regionalen Zutaten.
Eifelsteig im Rurtal: Panorama-Wanderung
Mehrere Etappen des Fernwanderwegs führen durch die Rureifel. Besonders reizvoll sind Abschnitte oberhalb des Rurtals, wo sich immer wieder weite Ausblicke öffnen. Auch von Kreuzau aus sind einzelne Startpunkte gut erreichbar, etwa rund um Obermaubach oder entlang der Rur.
Im Frühling ist das Licht klar, die Temperaturen sind angenehm – ideale Bedingungen für längere Touren. Tipp: Zur Einkehr am Abend bietet sich das Louis Brauhaus im Ortskern von Kreuzau an. Eine Reservierung empfiehlt sich, da das Lokal häufig gut besucht ist.
Oleftalsperre bei Hellenthal: Natur abseits der Hauptwege
Etwas ruhiger als der Rursee präsentiert sich die Oleftalsperre. Rund um den See führen Wege durch Wälder und über kleine Anhöhen. Wer Abstand vom Alltag sucht, findet hier stille Natur und viel Platz für einen entspannten Frühlingsspaziergang.
Gerade im Frühjahr zeigt sich die Umgebung besonders abwechslungsreich: An den Ufern treiben junge Bäume aus, Wiesen beginnen zu blühen, und mit etwas Geduld lassen sich Wasservögel oder Rehe am Waldrand beobachten.
Die Strecke rund um die Talsperre ist gut begehbar und eignet sich sowohl für gemütliche Spaziergänge als auch für längere Wanderungen. Da die Oleftalsperre weniger frequentiert ist als andere Ziele der Region, bleibt die Atmosphäre meist ruhig – selbst an sonnigen Wochenenden.


