Herrlich jeck: Hier fassen wir die Highlights aus dem Straßenkarneval der Gemeinde Kall zusammen. Sötenich feiert erstmals am Samstag.
Karneval 2026So raderdoll ist die Gemeinde Kall – Das Samstagexperiment in Sötenich

Ein Fest für die kleinen Schlipse-Tollitäten: Prinz John und Prinzessin Mila ließ sich von den Jecken am Zugweg feiern.
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An den Karnevalstagen finden Sie hier die schönsten Bilder aus dem Gemeindegebiet Kall.
Die Sötenicher Schlipse wagen das Samstagsexperiment
Immer wieder samstags? Vielleicht ja. Das Experiment der Süetenicher Schlipse, mit dem sie den Zugkalender der Gemeinde Kall neu ordnen, scheint erfolgreich verlaufen zu sein. Vom Rosenmontag war der Termin für den Zug in Absprache mit den anderen Vereinen aus der Gemeinde auf den Karnevalssamstag gelegt worden.
„Bisher sind die Züge in Sötenich, Sistig und Keldenich immer parallel am Rosenmontag gegangen“, so der Präsident der Schlipse, Erik Hensch. Die Idee sei gewesen, dass man sich in der Gemeinde gegenseitig besuchen und an den verschiedenen Zügen teilnehmen kann, um nicht nur die Reihen der Teilnehmer zu verstärken, sondern auch das Publikum mitzubringen.
Mit den Jecke vom Hahnebömche aus Scheven, den Löstige Bröder aus Kall und der IG Rinner Karneval waren drei Gesellschaften mit ihren Jecken und den diversen Wagen nach Sötenich gekommen. Dabei durften auch die Tollitäten der Nachbarn aus Kall nicht fehlen. Auf ihren Wagen waren das Kinderprinzenpaar Lukas III. (Jaschke) und Emma I. (Jaschke) sowie die Erwachsenenprinzessin Emily I. (Bloch).

Ein Fest für die kleinen Schlipse-Tollitäten: Prinz John und Prinzessin Mila ließ sich von den Jecken am Zugweg feiern.
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Die Prinzengarde des Sötenicher Schlipse durfte nicht im Zug fehlen.
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Insgesamt 171 Teilnehmer gingen in dem Zug mit. Als Coal Miners war etwa die Männer-Showtruppe „Sötenicher Traumtänzer“ unterwegs, wobei die Gruppe durch viele Frauen verstärkt wurde. 100 Jahre Sportverein Rinnen thematisierte die IG Rinner Karneval.
Viel Zeit für die Tollitäten Während der als Schiff gestaltete Wagen des Elferrates den Zug eröffnete, hatte Zugleiter Jörg Döhler die Wagen der Sötenicher Tollitäten als Höhepunkt am Ende des Zuges positioniert.
Nach Kinderprinz John I. (Hensch) und Kinderprinzessin Mila I. (Nießen) kam das Sötenicher Dreigestirn Prinz Timo II. (Herrmanns), Bauer Bene I. (Benedikt Müller) und Jungfrau Adrien I. (Breuer). Minutenlang blieben ihre Wagen kurz vor der Kreuzung mit der Landstraße stehen, so dass das Trifolium genügend Zeit hatte, Kamelle unter die feiernden Zuschauer zu werfen.
Bei den Krohe in Wahlen starteten die Kaller zünftig in den Straßenkarneval
Einen zünftigen Auftakt zum Straßenkarneval feierten die Jecken in Wahlen, als die Zugleiter Michaela Walber und Stefan Lang 16 Wagen und Gruppen auf den Weg schickten. Für die feierfreudigen Besucher, die in großer Zahl aus den umliegenden Ortschaften gekommen waren, gab es reichlich Gelegenheit, beim ersten Zug der Session in der Gemeinde Kall Kamelle zu sammeln. Und die Freude wurde auch nicht durch das Wetter getrübt: Die Regenschauer, die seit Tagen durch die Meteorologen prophezeit worden waren, machten freundlicherweise einen großen Bogen um Wahlen.
Eine Arche für die Jugend Karneval pur war angesagt, denn es gab außer den liebevoll gestalteten Wagen auch mehrere Fußgruppen von karnevalsbegeisterten Jecken aus Wahlen und Umgebung, die mit ihren Kindern bunt kostümiert durch den Ort zogen. Da gab es zum Beispiel die Zeitreise in die Siebzigerjahre oder auch die „Jecken Höhner“, die mit ihrem farbenfrohen Federkleid im Zug mitgingen. Wahlener sind eben nicht nur Krohe.

Ob Krohe oder Höhner: In Wahlen sind sie im Karneval alle tierisch jeck.
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Filmreif mit 101 Dalmatinern und Disney-Figuren war der SC Wahlen.
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Auf den Klimawandel machte der Jugendclub aufmerksam.
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Politisch wurde es bei den Wahlener Jugendlichen, die mit einer Arche Noah auf die Folgen der Klimakrise hinwiesen. Aus den Dörfern rund um Wahlen waren die „Jeggen aus der Eifelegge“ zusammengekommen. Auch der SC Wahlen durfte mit seiner Fußgruppe nicht fehlen, die sich bei ihren Kostümen von Disneyfilmen hatten inspirieren lassen. Die Brücke zwischen Großwagen und Freundesgruppen bildeten die Geisterkrohe, die auf ihrem Piratenschiff durch die Untiefen des Wahlener Karnevals steuerten.
Im Feuerwehrdesign hat der Jugendclub Sistig seinen Wagen gestaltet. Einem schönen Brauchtum folgten die Seilbahnjecke aus Bergheim: Seit Jahren besuchen die Vereine sich gegenseitig mit den Wagen bei ihren Zöch, wie Prinz Philipp berichtet, der mit seiner Prinzessin Christina die Narrenherrschaft in Bergheim hat. In diesem Jahr passte es noch besser, verriet er: Prinzessin Christina stammt aus Wahlen.
Auch die Jecken vom Kinderkarnevalsverein Sistig und die Süetenicher Schlipse feierten den Start in die tollen Tage in Wahlen. Den Abschluss des bunten Treibens bildete der Festwagen der Wahlener Jugendprinzessin Mia I.. Während sie aus dem Obergeschoss Kamelle auf die Jecken regnen ließ, hatte sich auf der unteren Ebene eine Große Koalition der Lokalpolitik gebildet. Einträchtig feierten der Bürgermeister Emmanuel Kunz und sein Amtsvorgänger Hermann-Josef Esser – unterschiedliche Parteizugehörigkeiten spielen im Fastelovend keine Rolle.
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Wir wünschen schöne Karnevalstage. Alaaf!

