Mehr als 100.000-mal haben sich Nutzer in der Bibliothek etwas ausgeliehen.
JahresberichtMehr Besucher in der Leichlinger Stadtbücherei

Hohe Besucherzahlen verzeichnet die Leichlinger Stadtbücherei im Vergleich zu den vergangenen Jahren. (Archivfoto)
Copyright: Julia Hahn-Klose
Das Team der Leichlinger Stadtbücherei kann sich freuen: 78.009 Besuche verzeichnet die Bibliothek für das vergangenen Jahr. Im Jahr zuvor waren es 61.457 Besuche. Das macht eine satte Steigerung von knapp 27 Prozent. Und noch deutlicher ist die Steigerung im Vergleich zum Jahr 2023, damals gab es 56.800 Besucherinnen und Besucher. Allerdings dürfte die Corona-Pandemie für dieses Zahl noch eine große Rolle gespielt haben.
Insgesamt, so steht es im Jahresbericht der Bücherei, haben sich die Besucherinnen und Besucher 100.021-mal Medien ausgeliehen. Das ist ein leichtes Plus im Vergleich zu 2024: 99.733 Entleihungen waren es da, 2023 waren es 107.161. 19.714 verschiedene Medien befinden sich im Bestand der Leichlinger Bücherei. 14.214 davon ordnet das Team den „Printmedien“ zu – also zum Beispiel Bücher oder Zeitschriften. 6568 „Non Prints“ gibt es in der Leichlinger Bücherei. Damit sind unter anderem Hörbücher, DVDs oder Tonies für kleine Kinder gemeint. Es gibt 7587 Werke der Kinder- und Jugendliteratur, etwas kleiner ist der Bestand an Unterhaltungs- und Sachliteratur, den das Team dem „Erwachsenenbereich“ zuordnet.
„Bibliothek der Dinge“ wächst
Gewachsen ist nach Angaben der Bücherei die „Bibliothek der Dinge“. Ein Angebot, das es seit 2023 gibt. Der Gedanke: Nutzer können sich in der Bibliothek Alltagsgegenstände ausleihen, die sie vielleicht nur einmal nutzen und sich nicht gleich selbst anschaffen wollen. Haushaltsgeräte zum Beispiel oder Spielsachen. Das Projekt ist ein Teil des Nachhaltigkeitsgedankens, den die Bücherei hochhält: „Das Thema der Nachhaltigkeit rückt immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Das Wesen einer Bibliothek spricht bereits eine deutliche Sprache, trotzdem intensivieren wir diesen Aspekt noch weiter“, heißt es dazu im Jahresbericht. 126 Medieneinheiten gebe es inzwischen in der „Bibliothek der Dinge“. Die wurde 1047-mal ausgeliehen.
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Aussortiert hat das Bibliotheksteam im vergangenen Jahr 3534 Medien, die beschädigt waren oder selten verliehen wurden. Neue Medien gibt es 2297, 658 von ihnen wurden gespendet. Stark nachgefragt seien unter anderem die Gebiete Reiseliteratur und Kochbücher. Leicht gesunken ist die Zahl der Ausleihen von elektronischen Medien: von 11.010 im Jahr 2024 auf 10.931 im Jahr 2025. Vor Ort haben sich Menschen 99.090-mal etwas. 2233 angemeldete Nutzerinnen und Nutzer zählt das Bibliotheksteam für das vergangene Jahr, 792 davon seien neu dazugekommen.
Die Nutzung der elektronischen Medien bleibt also weitgehend gleich, die Bedeutung einer Bücherei vor Ort ist also weiter gegeben.
316 Menschen haben die „Bergische Onleihe“ genutzt, das Angebot für elektronische Medien. 77 Neuanmeldungen gab es dafür. Das Team folgert: „Die Nutzung der elektronischen Medien bleibt also weitgehend gleich, die Bedeutung einer Bücherei vor Ort ist also weiter gegeben.“ Einen Schwerpunkt legt die Bücherei auf die Kinder- und Jugendarbeit. Es gibt Kinderleseabende, das Bilderbuchkino und die Leseknirpse zur frühkindlichen Bildungsförderung. 115 Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche habe man organisiert, 29 davon waren Einführungen in die Nutzung der Bibliothek. Am Sommerleseclub haben 280 Kinder und Jugendliche teilgenommen, 197 davon gelten als erfolgreiche Teilnehmer. Das heißt, sie haben mindestens einmal etwas ausgeliehen. Insgesamt zählt das Team im Sommerleseclub 2035 Ausleihen von Büchern und Hörbüchern.
Für das angebrochene Jahr kündigt die Stadtbücherei wieder den Sommerleseclub und verschiedene Lesungen an. Dazu kommt: „Im Frühjahr findet wieder das Stadtfinale im Vorlesewettbewerb statt.“

