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Wahrzeichen aus den 60ern Drei Leverkusener Lichtmaste sollen demontiert werden

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Während eine Straßenlaterne rechts noch eingeschaltet ist. an der Olof-Palme-Straße, Wasserturm, EVL, Gasmangellage, Energieknappheit, Strom sparen. Foto: Ralf Krieger

An Europaring und Olof-Palme-Straße werden hohe Lichtmaste demontiert. Auch dieser hier soll in den kommenden Tagen abgebaut werden.

Sie waren Wahrzeichen der autogerechten Stadt: Die nächsten Hochmaste sollen in den kommenden Tagen demontiert werden. 

Die Reihe der 35 Meter hohen Lichtmaste entlang der B8 zwischen Wiesdorf und Küppersteg waren durchaus stadtbildprägend für die Leverkusener City. Nach und nach hat die Stadtverwaltung inzwischen einige demontieren lassen, weil eine Umrüstung auf moderne Lampen teuer wäre. In den kommenden Tagen sollen die nächsten drei Maste fallen, die im Bereich der Auf- und Abfahrten des Europarings zur Olof-Palme-Straße stehen.

Drei der Lichtmaste fallen

Am Mittwoch, 6. Mai, von 7 Uhr bis Freitag, 8. Mai, nachmittags, wird auf der Kreuzung  Olof-Palme-Straße und Overfeldweg mit einem Kran gearbeitet. In der Zeit werden die Zufahrt zur Olof-Palme-Straße vom Europaring aus und die Zufahrt auf den Europaring in Fahrtrichtung Opladen gesperrt.

Am  kommenden Montag, 11. Mai, ab 7 Uhr, wird der Kran umgestellt: Ab dann wird die Zufahrt zur Olof-Palme-Straße vom Europaring kommend aus Fahrtrichtung Wiesdorf sowie die Zufahrt auf den Europaring in Fahrtrichtung Opladen nicht möglich sein.

Umleitungen über Küppersteger Kreisel  sind jeweils ausgeschildert. Aber nicht nur Autofahrer müssen Umwege fahren: Der Geh- und Radweg entlang der Olof-Palme-Straße wird auch gesperrt. Eine Umleitung unter der Unterführung am Europaring wird ausgeschildert.

18 Lichtmaste waren in den 1960er-Jahren beim Bau des Europarings aufgestellt worden, als Geld locker saß. Mit Scheinwerfern wurden die Stadtautobahn und die Umgebung großflächig ausgeleuchtet. 2018 ließ man die ersten im Zentrum demontieren. Nur drei der Hochlicht-Lampen sollen dauerhaft stehenbleiben, hatte der Rat 2017 beschlossen.

Die Demontage geht langsam voran; mal erbrachten Ausschreibungen keine akzeptablen Angebote, ein anderes Mal führte eine beauftragte Firma einen Auftrag für den Abbruch von sechs Masten einfach nicht aus, so eine Mitteilung der Verwaltung an den Rat. Dunkel wird es nicht nach der Demontage: Die Ersatzbeleuchtung soll inzwischen flächendeckend installiert sein.