Abo

Sekundarschule86 Teenager aus Leverkusen machen bei Projekt zur Gewaltprävention mit

2 min
Gewaltprävention Sekundarschule Leverkusen 25.11.2022

freiwilliger Spaßkampf zwischen Klassenkameraden

Der Gewaltprävention hat sich die Sekundarschule Leverkusen seit Jahren als Thema angenommen, hier ein freiwilliger Spaßkampf zwischen Klassenkameraden im Jahr 2022.

Die Sekundarschule Leverkusen hat sich erneut mit dem Thema Gewaltprävention beschäftigt, dieses Mal ging es um Gewalt in Teenager-Beziehungen.

Vorbeugung gegen Gewalt unter Teenagern ist ein Thema, dessen sich die Sekundarschule bereits seit 2022 immer wieder annimmt. In diesem März setzte die Schule dabei einen neuen Schwerpunkt. An drei Workshoptagen ging es um das Thema Gewalt in Teenager-Beziehungen unter der Leitfrage: „Ist das noch Liebe?“ 

Ziel der Workshops für insgesamt 86 Mädchen und Jungen war laut einer Mitteilung der Schule, „Jugendliche frühzeitig für gesunde und respektvolle Beziehungen zu sensibilisieren“. Es ging darum, die Jungen und Mädchen in die Lage zu versetzen, dass sie Grenzverletzungen in Beziehungen erkennen und darauf angemessen reagieren können.

Fachkräfte des Kölner Vereins Lobby für Mädchen leiteten die von dem Verein konzipierten Workshops am 4., 11. und 18. März für die Mädchen an. Dabei ging es um unterschiedliche Formen von psychischer und körperlicher Gewalt, angefangen bei emotionalem Druck und Kontrollversuchen über digitale Grenzüberschreitungen wie das nicht abgesprochene Versenden von privaten Fotos oder unangemessene und beleidigende Bemerkungen in Messenger-Diensten bis hin zu Schlägen. Die Mädchen lernten Warnsignale früh zu erkennen und in Beziehungen eigene Grenzen klar zu äußern.

Die Jungen nahmen parallel an Workshops des Sozialdienstes Katholischer Männer teil. Sozialpädagogische Fachkräfte sprachen mit ihnen über Rollenbilder, Beziehungsvorstellungen, respektvolle Kommunikation und gewaltfreie Konfliktlösung. In den Workshops wurden die Jungen angeregt, über ihre eigenen Erwartungen, Gruppendruck und eigene Verhaltensmuster nachzudenken. 

Zum Abschluss der Workshops kamen die Klassen zu gemeinsamen Runden zusammen, um über das Erlernte zu sprechen. Die Schule sieht in dem Projekt ihren Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der Teenager. 

Möglich wurden die Workshops wie bereits in den vergangenen Jahren durch die Kooperation der Schule mit dem Zonta Club Leverkusen, der Projekt seit Jahren finanziell unterstützt. (ps)