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TischtennisBenedikt Duda reist topfit mit dem deutschen Team zur WM nach London

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Benedikt Duda an der Platte in der Burstenhalle.

Der Bergneustädter Benedikt Duda gehört zur deutschen Tischtennis-Nationalmannchaft, die in London bei der Mannschafts-Weltmeisterschaft antritt.

Tischtennis-Mannschafts-Weltmeisterschaften: Benedikt Duda und Adrien Rassenfosse vom TTc Schwalbe Bergneustadt am Start.   

Das Play-off-Halbfinale am 30. Mai gegen den deutschen Rekordmeister Borussia Düsseldorf haben Benedikt Duda und Adrien Rassenfosse im Hinterkopf, doch Priorität Nummer eins hat aktuell ein ganz anderes Turnier. Die beiden Tischtennis-Profis des TTC Schwalbe Bergneustadt starten für ihre Heimatländer Deutschland und Belgien bei den Mannschafts-Weltmeisterschaften in London, die ab heute bis Sonntag, 10. Mai, in London ausgetragen werden.

Die Auswahl von Bundestrainer Jörg Roßkopf, zu der neben Duda noch Dang Qiu (Borussia Düsseldorf), Patrick Franziska (1. FC Saarbrücken), Dimitrij Ovtcharov (TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell) und Andre Bertelsmeier (TSV Bad Königshofen) gehören, wurde ebenso wie die Mannschaften aus China, Schweden, Südkorea, Frankreich, Japan, Taiwan und Gastgeber England gesetzt. Gegner in der Vorrunde sind am Samstag, 2. Mai, Japan und Frankreich sowie einen Tag später Taiwan. In dieser Gruppe wird die Setzungsposition für das 32-köpfige Hauptfeld ausgespielt.

Benedikt Duda hat seine Verletzung aus dem Spiel gegen Grünwettersbach auskuriert

Benedikt Duda reist topfit nach London. Der Muskelfaserriss, zugezogen im Bundesligaspiel beim ASV Grünwettersbach, ist Vergangenheit. „Alles ist gut verheilt. Ich konnte zuletzt schmerzfrei trainieren und bin topfit“, sagte der 32-Jährige. Die drei Gegner in der Gruppenphase seien „sehr stark. Es kann in alle Richtungen gehen.“

Topfavoriten auf den WM-Titel sind für den Linkshänder China und Japan. Und Deutschland? „Wir wollen gerne eine Medaille holen. Auf der anderen Seite wissen wir aber auch, dass die Leistungsdichte extrem geworden ist.“ Deshalb ist für das Schwalbe-Eigengewächs entscheidend, „als geschlossene Einheit aufzutreten. Wir verstehen uns untereinander alle super.“

Adrien Rossenfosse startet mit Belgien in der Qualifikation

Für Adrien Rassenfosse zählt im Trikot seines Heimatlandes Belgien zunächst die Qualifikation für das Hauptfeld. 56 Mannschaften spielen in 14 Gruppen die übrigen 24 Plätze aus. Die Erstplatzierten und sechs besten Gruppenzweiten kommen direkt weiter. Die weiteren Zweiten kämpfen um die letzten vier Tickets.

Belgien befindet sich gegen die Fidschi Inseln (29. April), Kanada (30. April) und Kamerun (1. Mai) in der eindeutigen Favoritenrolle. „Wir wollen in das Hauptfeld“, sagt der 23-Jährige. „Danach hängt natürlich viel von der Auslosung ab. Wir denken nur von Spiel zu Spiel.“

Aufgrund seines 52. Platzes in der Weltrangliste wird Adrien Rassenfosse die Mannschaft als Topakteur anführen. „Das ist eine sehr schöne Erfahrung für mich. Ich werde versuchen mein Bestes zu geben, um meinem Land zu helfen und es bestmöglich zu vertreten.“

Pünktlich zur WM kam der Schwalbe-Akteur wieder in Form und überzeugte im letzten Bundesligaspiel gegen den 1. FC Saarbrücken mit einem Erfolg gegen Patrick Franziska. In der vergangenen Woche bereitete sich der belgische Einzelmeister mit seinen Teamkollegen und weiteren WM-Teilnehmern in Dänemark auf das Turnier vor. „Ich fühle mich gut und freue mich auf London.“