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Fahrer schwer verletztAuto überschlägt sich auf A59 bei Troisdorf-Spich – Dach eingedrückt

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Auf der A59 in Höhe der Anschlussstelle Troisdorf Spich hat sich ein Auto überschlagen. Der Fahrer wurde schwer verletzt.

Auf der A59 in Höhe der Anschlussstelle Troisdorf Spich hat sich ein Auto überschlagen. Der Fahrer wurde schwer verletzt.

Die A59 wurde in Richtung Bonn zeitweise komplett gesperrt. Danach konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.

Bei einem Unfall auf der Autobahn 59 ist am Mittwochnachmittag gegen 15.45 Uhr ein 45 Jahre alter Autofahrer aus Sankt Augustin schwer verletzt worden. Der Mann hatte sich in Troisdorf mit seinem Auto überschlagen. Für die Rettungsarbeiten wurde die Autobahn für etwa 45 Minuten in Fahrtrichtung Bonn gesperrt.

Wie die Polizei vor Ort erklärte, war der 45-Jährige in Richtung Bonn unterwegs. Etwa 1000 Meter vor der Anschlussstelle Troisdorf-Spich geriet er aus bisher ungeklärter Ursache plötzlich nach rechts von der Fahrbahn ab. Sein Fahrzeug rutschte auf der aufsteigenden Leitplanke in die Höhe und überschlug. Das Dach des Wagens wurde eingedrückt. 

Wagen überschlug sich und blieb an Böschung liegen

Der Kombi fiel auf die Räder zurück und blieb in der steilen Böschung liegen. Der Schwerverletzte lag neben seinem Auto, war aber ansprechbar, als die Rettungskräfte eintrafen. Ersthelfer hatten sich um ihn gekümmert. Die Mitarbeiter des Rettungsdienstes behandelten ihn neben seinem Fahrzeug. Die Feuerwehr, die zunächst zu einem Unfall mit eingeklemmter Person gerufen worden war, entfernte die Fahrertür und stellte den Brandschutz sicher.

Der Fahrer wurde zunächst neben seinem Wagen behandelt, bevor er in einen Rettungswagen gebracht wurde.

Der Fahrer wurde zunächst neben seinem Wagen behandelt, bevor er in einen Rettungswagen gebracht wurde.

Nach etwa einer halben Stunde wurde der Patient in einen Rettungswagen gebracht und in ein Krankenhaus gefahren. Gegen 16.40 Uhr konnte ein Fahrstreifen wieder frei gegeben werden. In der Zwischenzeit hatte sich ein rund sechs Kilometer langer Stau gebildet. Der Wagen musste abgeschleppt werden, für die Bergungsarbeiten musste die Strecke kurzfristig erneut gesperrt werden. 

Ein weiterer Stau bildete sich auf der Gegenfahrbahn. In Sichtweite von der Unfallstelle war ein Lastwagen mit einer Panne liegen geblieben und blockierte eine Spur. Bis zu vier Kilometer lang war die Fahrzeugschlange, die sich dahinter bildete.