Der 1. FC Köln erhält vor dem bedeutenden Spiel gegen Mönchengladbach positive Signale aus dem Lazarett. Zwei entscheidende Akteure stehen wieder zur Verfügung.
„Muss mit dem Teufel zugehen“Kwasniok kann auf wichtiges Duo im Derby zurückgreifen

Wollen im Derby wieder gemeinsam auf Torejagd gehen: Jakub Mainski (l.), Said El Mala (m.) und Ragnar Ache.
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Am Samstag kommt es für den 1. FC Köln zum traditionsreichen Aufeinandertreffen mit Borussia Mönchengladbach. Dieses Rheinland-Derby hat nicht nur wegen der ausgeprägten Konkurrenz eine hohe Wichtigkeit, sondern auch wegen der Position beider Klubs in der Tabelle.
In der aktuellen Spielzeit kämpfen beide Vereine mit großer Geschichte um den Verbleib in der Liga. Gladbach konnte sich durch Erfolge über Union und Pauli jüngst ein kleines Polster auf die Abstiegsränge erarbeiten. Die Kölner hingegen wurden für ihre meist ansprechenden Vorstellungen in der jüngeren Vergangenheit nicht mit Punkten belohnt.
Said El Mala und Jakub Kaminski wieder voll im FC-Training
Für das Team von Coach Lukas Kwasniok ist ein Erfolg am Samstag deshalb essenziell. Der FC würde mit einem Sieg den Anschluss an den Konkurrenten herstellen. Trainer Kwasniok kann für dieses Ziel auf beinahe seinen kompletten Kader zurückgreifen.
Der Coach gab am Donnerstag grünes Licht für seine zwei bedeutendsten Angreifer. Das Training am Vormittag im Stadion wurde von Said El Mala und Jakub Kaminski problemlos bewältigt, sie sind für das Derby bereit. „Sie haben alles mitgemacht. Sie können normal dabei sein, es sei denn, es wird noch etwas Außergewöhnliches passieren“, lautete die Mitteilung des Trainers.
Statistiken belegen den Wert des Duos für den Angriff der Kölner. El Mala und Kaminski sind für 60 Prozent aller Tore des FC in dieser Saison verantwortlich. An 21 von 35 Treffern waren sie unmittelbar als Torschütze oder Vorbereiter beteiligt. Dies macht sie für die Spielweise des FC fast unverzichtbar.
Darüber hinaus ist geplant, dass Jakub Kaminski für den Rest der Spielzeit nur noch im Angriff spielt und nicht mehr in der Abwehr aushilft. „Je öfter er jetzt wieder in der Dreier-Offensivreihe zum Einsatz kommt, desto gefährlicher wird er auch wieder in den Abschlusssituationen“, erläuterte Kwasniok. Er ergänzte: „Es muss mit dem Teufel zugehen, wenn er nochmal Rechtsverteidiger spielen muss.“
Die Position rechts in der Verteidigung wird wohl weiterhin Tom Krauß besetzen, den Kwasniok als „ein Soldat und eine Maschine“ beschrieb. Jan Thielmann hat seine Muskelprobleme überwunden und steht, genau wie Denis Huseinbasic, als weitere Option für den Kader bereit. Beide dürften aber noch nicht für die Anfangsformation infrage kommen. (red)

