Der Ex-FC-Trainer kommentiert in seinem Podcast das Geschehen in der Bundesliga. Den 1. FC Köln hat er dabei besonders im Blick.
„Eine krasse Fehlentscheidung“Ewald Lienen ärgert sich über Köln-Szene und erinnert sich

Ewald Lienen kommentiert in seinem Podcast das Geschehen in der Bundesliga. Seinen früheren Verein, den 1. FC Köln, hat er dabei besonders im Blick.
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Die Lage im Abstiegskampf für den 1. FC Köln ist nach dem 2:2-Unentschieden bei Union Berlin deutlich entspannter. Das Thema kann, von minimalen theoretischen Risiken abgesehen, als erledigt betrachtet werden.
Die Begegnung in der Hauptstadt war emotional und lieferte viel Gesprächsstoff, auch abseits des Spielfelds. Am Montag, dem 4. Mai 2026, äußerte sich Ewald Lienen (72), ein ehemaliger Coach des FC, mit großer Erregung über das Match an der Alten Försterei.
Ewald Lienen: „Es tut mir leid, ich kann das nicht mehr akzeptieren“
Lienen widmete sich in seinem Podcast „Der Sechzehner“ minutenlang einer Spielsituation vom Samstag. Er kritisierte den Lauf von Said El Mala (19), der dem Führungstor durch Marius Bülter (33) vorausging und als abseitsverdächtig galt.
Der Spieler der Kölner lief zuerst auf einen Steilpass zu. Auf der linken Seite überließ er dann aber seinem Mannschaftskameraden Jakub Kaminski (23) den Ball, der nicht im Abseits gestartet war. Die Tatsache, dass El Mala mehrere Meter in der verbotenen Zone stand, wurde von Referee Daniel Schlager (36) nicht bestraft, obwohl der Assistent an der Linie kurz die Fahne oben hatte.
„Das war für mich so eine krasse Fehlentscheidung und so eine lächerliche Entscheidung. Es tut mir leid, ich kann das nicht mehr akzeptieren“, wetterte Lienen beim Ansehen der Spielsituation.
Besonders aufgeregt hat ihn Folgendes: Schlager räumte nach Spielende keinen Irrtum ein. Stattdessen verteidigte er seine Maßnahme, die auch bei Union Berlin für großen Unmut gesorgt hatte. „Es ist eine intellektuelle Verballhornung des Regelwerks, was Daniel Schlager da von sich gegeben hat“, attackierte Lienen die Erklärungen des Schiedsrichters.
Er fühlte sich dabei an eine Begebenheit aus seiner eigenen Trainerzeit beim FC erinnert. Damals hatte Köln bei einer 0:6-Niederlage gegen Wolfsburg ein Tor nach einem ganz ähnlichen Schema kassiert.
„Genau die gleiche Situation. Wir sind ein bisschen aufgerückt. Auf Rechtsaußen steht einer acht Meter im Abseits, wird angespielt und die ganze Abwehr steht da und hebt den Arm und macht den Fehler, stehen zu bleiben. In dem Moment kommt einer aus dem Archiv von VW hinten aus der Garage angepaced und rennt hinter dem Ball her“, schilderte Lienen den damaligen Vorfall. (red)
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