Die Entscheidung ist gefallen: FC-Profi Florian Kainz wird seine Karriere nach der Saison beenden.
„Unglaubliche Reise“FC-Routinier Florian Kainz hört auf

Florian Kainz, hier mit Linton Maina, beendet seine Laufbahn.
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Das Ende seiner Laufbahn steht bevor: Florian Kainz wird nach dieser Saison seine Fußballschuhe an den Nagel hängen.
Der Profi des 1. FC Köln äußerte sich dazu in einem Video mit den Worten: „Es war eine unglaubliche Reise. Nach 25 Jahren Fußball sage ich im Sommer ‚Servus‘. Vielen Dank für alles.“
Kainz wünscht sich zum Abschied den Klassenerhalt
Seit mehr als sieben Jahren ist der gebürtige Österreicher für den Verein tätig. Nachdem Jonas Hector seine Laufbahn beendet hatte, wurde er im Sommer 2023 zum neuen Kapitän ernannt. Diese große Aufgabe schien ihn jedoch eher zu belasten als zu beflügeln. Nach dem Abstieg wurde er durch Timo Hübers ersetzt.
Fest steht jedoch, dass der Klub für den Spieler, der im Januar 2019 von Bremen nach Köln gewechselt war, eine besondere Bedeutung erlangte. Mit dem FC feierte er auch große Erfolge, stieg zweimal in die Bundesliga auf und spielte in der Conference League europäisch. Er wünscht sich nun einen positiven Abschluss. „Eins ist klar, ich möchte meinen Weg beim FC in der Bundesliga beenden. Dafür werde ich bis zum letzten Tag alles geben – das wäre für mich das schönste Geschenk zum Abschied!“, erklärte der Profi.
Es bleibt abzuwarten, welchen Beitrag er persönlich zum Ziel des Klassenerhalts noch leisten kann. In der aktuellen Spielzeit erhielt er unter Coach Lukas Kwasniok meist wenig Spielzeit. Seine Statistik in der Bundesliga weist nur elf Partien auf, wobei er überwiegend als Einwechselspieler fungierte.
Insgesamt bestritt der 33-Jährige 202 Pflichtspiele für Köln, erzielte 28 Tore und bereitete 41 Treffer vor.
Thomas Kessler unterstrich die Wichtigkeit des flexiblen Offensivspielers: „Seine sportlichen Leistungen sprechen für sich: über 200 Pflichtspiele, wichtige Tore und starke Auftritte in entscheidenden Momenten. Kainzi hat sich diesen Weg beim FC verdient. Umso wichtiger ist es uns, dass wir gemeinsam alles daransetzen, die Saison erfolgreich zu Ende zu bringen und ihm damit auch den Abschied zu ermöglichen, den er sich verdient hat“. (are)
