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Top-Talent wieder im TrainingBrighton-Coach Hürzeler äußert sich zu FC-Juwel El Mala

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Said El Mala trainiert beim 1. FC Köln.

Said El Mala beim 1. FC Köln auf dem Trainingsplatz.

Brighton-Trainer Fabian Hürzeler hat sich zu den Spekulationen um FC-Talent Said El Mala geäußert. Das Ringen um den Spieler geht weiter.

Die Causa Said El Mala (19) beschäftigt den 1. FC Köln intensiv seit dem letzten Sommer. Eine millionenschwere Offerte des englischen Vereins Brighton & Hove Albion lag schon vor, bevor der junge Akteur überhaupt sein erstes Match in der Bundesliga bestritten hatte.

Das Werben aus der Premier League ist seither nicht schwächer geworden. Stattdessen soll der Klub sein Angebot vor Kurzem auf 35 Millionen Euro angehoben haben. Der FC verlangt allerdings eine wesentlich höhere Ablöse.

Fabian Hürzeler redet über Said El Mala

Brightons Coach Fabian Hürzeler (33) gilt als großer Bewunderer von El Mala. Der 19-Jährige soll für den kommenden Sommer sein absoluter Wunschkandidat sein. Jetzt hat sich der ehemalige Bundesliga-Coach erstmalig öffentlich über den deutschen U21-Auswahlspieler geäußert. Gegenüber Sky erklärte er: „Er ist definitiv ein guter Spieler, ein spannender Spieler – aber am Ende ist er ein Spieler vom 1. FC Köln.“

Hürzeler ergänzte, dass der FC gerade um den Verbleib in der Liga kämpfe und er dies respektieren möchte. „Er ist kein Spieler von uns. Falls er ein Spieler von uns werden sollte, werde ich mich mit diesen Dingen dann auch auseinandersetzen.“ Seit rund einem Monat soll Brighton auf einen Gesprächstermin in der Domstadt drängen, was die Kölner Führungsetage jedoch mit Verweis auf die Konzentration für das Saisonfinale ablehnt.

Thomas Kessler (40), der Sport-Geschäftsführer des FC, bezog kürzlich im Kölner Stadt-Anzeiger ebenfalls Stellung. „Wir stehen in einem sehr verlässlichen und engen Austausch mit Said und seiner Familie. Stand jetzt liegt uns kein Angebot eines anderen Klubs vor, mit dem wir uns ernsthaft beschäftigen müssten“, teilte der frühere Keeper mit.

Ein Wechselwunsch sei von El Mala selbst bisher nicht an den Verein herangetragen worden, so Kessler. Unter Hinweis auf den bis 2030 gültigen Vertrag machte der Sportchef deutlich, dass der 1. FC Köln die Angelegenheit vollständig kontrolliere.

Am Freitag stand El Mala dann immerhin wieder beim FC auf dem Trainingsplatz. Die vorigen Tage hatte er nach einer leichten Verletzung aus dem Spiel bei Eintracht Frankfurt (2:2) nur individuell trainieren können, hinter seiner Rückkehr stand ein Fragezeichen.

Vor dem Geheimtraining am Geißbockheim ging er gemeinsam mit seinen Kollegen auf den Trainingsplatz. Damit steht, abhängig von den Eindrücken am Freitag und Samstag, auch ein Startelf-Einsatz im Kellerduell gegen Werder Bremen am Sonntag in Aussicht.

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.