Das Weiterkommen ist für Bayer 04 ein Achtungserfolg. Spätestens im Achtelfinale dürfte aber Schluss sein. Die Bundesliga ist viel wichtiger, meint unser Autor.
Champions League nur BonusBayer 04 muss sich auf die Liga konzentrieren


Malik Tillman, Alejandro Grimaldo und Lucas Vazquez im Spiel gegen den FC Villarreal.
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Bayers Saison in der Champions League ist bisher von krassen Aufs und Abs gezeichnet. Mit zwei unnötigen Unentschieden und einer beschämenden 2:7-Heimniederlage gegen Paris war Leverkusen in den Wettbewerb gestartet. Wenige glaubten an die Wende.
Es folgten die Siege bei Mourinhos Benfica Lissabon und Guardiolas Manchester City. Plötzlich war gar die direkte Qualifikation fürs Achtelfinale möglich. Nach der Niederlage in Piräus musste Bayer doch zittern, ging dann am Mittwoch aber sogar noch auf Rang 16 mit Heimrecht im Rückspiel der Playoffs über die Ziellinie.
In einer Saison des XXL-Umbruchs mit dem Trainerdesaster und dem frühen Wechsel von Erik ten Hag auf Kasper Hjulmand ist diese Platzierung als echter Erfolg zu werten. Bayer hat sich in der Liga der europäischen Fußballgrößen gegen Widerstände durchgesetzt und behauptet. Besonders die vielen jungen Talente haben wertvolle Erfahrungen gesammelt, die ihnen bei ihrer Entwicklung helfen werden.
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In der Zwischenrunde wird in Piräus oder Dortmund ein Gegner auf Augenhöhe warten. Ein Weiterkommen gegen Arsenal oder Bayern im Achtelfinale scheint undenkbar. Sollte die Leverkusener Mannschaft aber in diese Runde einziehen, hätte sie ihr natürliches Limit für die aktuelle Spielzeit erreicht.
Titel im DFB-Pokal realistisch
Viel wichtiger als diese europäischen Festtage sind in dieser Saison ohnehin die Bundesliga und der DFB-Pokal, in dem ein Titelgewinn weitaus realistischer ist. Bayer würde gut daran tun, sich im Februar auf diese Wettbewerbe zu konzentrieren. Eine Saison ohne Königsklasse im kommenden Jahr wäre ein herber Rückschlag – für den Verein und die Spielerentwicklung.
