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Dortmund triumphiert nach AufholjagdBensebaini verwandelt zwei Strafstöße gegen den HSV

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Der eingewechselte Bensebaini (l) war Matchwinner für den BVB.

Lange sah es nach einer Blamage für Borussia Dortmund aus. Doch dank einer Leistungssteigerung und zweier Elfmeter gelang die Wende. Ein Spieler ragte dabei heraus.

Nach desolatem ersten Durchgang zeigt der BVB eine beeindruckende Reaktion

Eine drohende Niederlage in der Bundesliga konnte Borussia Dortmund durch eine enorme Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt noch abwenden. Gegen den Hamburger SV gelang dem BVB nach einem 0:2-Pausenrückstand und einem vergebenen Strafstoß noch ein 3:2-Erfolg. Zu den Matchwinnern avancierten die eingewechselten Ramy Bensebaini mit zwei verwandelten Elfmetern (73. und 84. Minute) sowie Fabio Silva mit seinem Treffer in der 78. Minute, die dem Tabellenzweiten den Sieg bescherten.

Der Aufsteiger aus Hamburg hatte zunächst durch Tore von Philip Otele (19.) und Albert Sambi Lokonga (38.) geführt. Darüber hinaus scheiterte Felix Nmecha für die Dortmunder vom Elfmeterpunkt (45.), wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) meldet.

Dortmunder Anfälligkeit vor dem Seitenwechsel

Im ersten Durchgang präsentierte sich der HSV deutlich zielstrebiger als die Borussia, die immer wieder in Gegenstöße lief. „Wir haben noch gar nichts erreicht. Wir haben zwar mehr Punkte als zum Ende der letzten Saison, aber wir haben noch sehr schwierige Spiele. Wir dürfen uns nicht in Sicherheit wiegen“, hatte Dortmunds Trainer Niko Kovac bereits vor der Partie mahnende Worte gefunden.

Durch diesen Comeback-Sieg beträgt der Vorsprung der Dortmunder auf Rang fünf nun elf Zähler, bevor die Duelle mit den direkten Verfolgern aus Stuttgart, Leverkusen und Hoffenheim anstehen. Die Entscheidung von Kovac, nach dem 2:0-Erfolg über den FC Augsburg zum ersten Mal in dieser Spielzeit dieselbe Anfangsformation aufzubieten, zahlte sich anfänglich nicht aus.

Angreifer Serhou Guirassy, dessen möglicher Abschied vom BVB im Sommer im Raum steht, nahm anfänglich auf der Ersatzbank Platz. Er kam zur zweiten Hälfte für den blass gebliebenen Karim Adeyemi in die Partie.

BVB erhöht den Druck und erzwingt das Spielglück

Es mangelte dem BVB an offensivem Biss, was nach etwa 20 Minuten zum Rückstand führte. Ein verlorenes Duell von Daniel Svensson gegen William Mikelbrencis ermöglichte dessen Flanke, die Otele zum Führungstreffer nutzte. Kurz darauf bewahrte Keeper Gregor Kobel sein Team gegen Ransford-Yeboah Königsdörffer vor dem 0:2. Dieses fiel aber dennoch vor dem Halbzeitpfiff, als Sambi Lokonga eine Vorlage von Fabio Vieira zur verdienten Führung für die Gäste verwandelte.

Nach einem Vergehen von Warmed Omari an Maximilian Beier bekamen die Gastgeber die Gelegenheit zum Anschluss per Strafstoß. Nationalspieler Nmecha schoss den Ball jedoch am Tor vorbei. In der Folge reagierte Trainer Kovac mit personellen Änderungen zur Pause sowie nach einer gespielten Stunde, was zu einem spürbar druckvolleren Auftritt der Dortmunder führte.

Den Umschwung leitete ein weiterer Strafstoß ein. Nach einem späten Einsteigen von Mikelbrencis gegen Beier schaltete sich der Videoassistent ein, was zum Elfmeterpfiff führte. Lediglich fünf Minuten darauf gelang Silva der Ausgleichstreffer. Der HSV geriet zunehmend unter Druck und fand kaum noch einen Weg aus der eigenen Spielfeldhälfte. Schließlich verursachte ein Handspiel von Miro Muheim den entscheidenden Elfmeter, den Bensebaini zum viel gefeierten 3:2-Endstand nutzte. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.