Arminia Bielefelds Trainer Mitch Kniat wurde nach seiner Schiri-Schelte für ein Spiel gesperrt und zu einer Geldstrafe verdonnert.
Strafe für Bielefeld-CoachNach „geisteskrank“-Aussage: Sperre und 3000 Euro Strafe

Rot nach dem Schlusspfiff: Tobias Stieler bestraft den Trainer Mitch Kniat für eine provokante Aussage. (Archivbild)
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Mitch Kniat, Trainer von Arminia Bielefeld, ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sanktioniert worden. Wegen unsportlichen Betragens erhielt er ein Innenraumverbot für eine Begegnung sowie eine finanzielle Buße von 3.000 Euro. Auslöser war die Rote Karte, die Kniat am Samstag nach dem 1:1-Unentschieden gegen den VfL Bochum für scharfe Kritik am Unparteiischen erhalten hatte.
Diese Sperre hat zur Folge, dass der Übungsleiter sein Team, das gegen den Abstieg spielt, beim bevorstehenden Auswärtsmatch am Freitagabend (17.30 Uhr) gegen den 1. FC Kaiserslautern nicht vom Spielfeldrand aus anleiten darf. Die Maßnahme verbietet ihm überdies jeglichen direkten oder indirekten Kontakt zu seiner Mannschaft 30 Minuten vor Anpfiff und nach Abpfiff der Partie.
Umstrittener Schlusspfiff als Auslöser für Disziplinarmaßnahme
Der Grund für die emotionale Reaktion des Trainers war der Schlusspfiff von Schiedsrichter Tobias Stieler, der eine vielversprechende Offensivaktion der Bielefelder unterbrach. Kniat gab im Anschluss gegenüber dem Fernsehsender Sky an, er habe zum Unparteiischen gesagt: „Ich finde es geisteskrank, dass die letzte Aktion abgepfiffen wird.“ Laut dem Sender lehnte Stieler eine Stellungnahme zu dem Vorfall mit der Roten Karte ab.
Schon direkt nach der Partie hatte Kniat eine Suspendierung erwartet, die er als „scheiße“ kommentierte. Die Sanktion sei für ihn „brutal hart“, zumal er schon in der vorigen Spielzeit aufgrund einer Gelbsperre bei einer Begegnung mit 1860 München aussetzen musste. „Ich habe mich echt gestrafft dieses Jahr“, führte Kniat aus und räumte bezüglich seiner Worte an Stieler ein: „Ich darf das definitiv nicht sagen, das ist mein Fehler und tut mir brutal leid.“ (dpa/red)
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