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Hohe Geldstrafe für IsraelFIFA ahndet Verstöße gegen Antidiskriminierungsregeln

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FIFA

Die FIFA hat Israel bestraft. (Archivbild)

Zusätzlich zur finanziellen Sanktion sind Maßnahmen wie das Zeigen eines Banners bei Heimpartien angeordnet worden.

Aufgrund einer Eingabe aus Palästina wurde der israelische Verband zu einer empfindlichen Geldstrafe verurteilt und muss nun Aktionen gegen Ausgrenzung umsetzen.

Wegen der Missachtung von Antidiskriminierungsvorschriften hat der Weltfußballverband FIFA Sanktionen gegen den israelischen Fußballverband (IFA) ausgesprochen. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) meldet, ist eine finanzielle Buße von 150.000 Schweizer Franken, was etwa 164.300 Euro entspricht, zu entrichten.

Das Verfahren der FIFA-Disziplinarkommission wurde durch eine Eingabe des palästinensischen Fußballverbands (PFA) initiiert. Festgestellt wurden durch das Gremium Zuwiderhandlungen gegen die Artikel 13 (Beleidigendes Verhalten und Verstöße gegen das Fairnessgebot) sowie 15 (Diskriminierung und rassistische Beschimpfungen) des Disziplinarreglements der FIFA.

Banner als sichtbares Zeichen gefordert

Über die finanzielle Sanktion hinaus erhielt der israelische Verband eine Verwarnung. Laut Mitteilung der FIFA ist bei den kommenden drei Heimpartien in A-Wettbewerben die Präsentation eines großen Transparents mit der Aufschrift „Fußball vereint die Welt – Nein zu Diskriminierung“ verpflichtend. Des Weiteren müssen zusätzliche vorbeugende Aktionen umgesetzt werden. Gegen den Beschluss kann bei der Berufungskommission der FIFA Einspruch eingelegt werden. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.