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Restaurant-EröffnungKölns neuer Geheimtipp für veganes Fine-Dining

3 min
Das Restaurant Cotell Cologne von außen.

Das Cotell Cologne in Köln gibt es neu seit Anfang März 2026.

Die „Maki Maki“-Betreiber starten neu. Im Cotell Cologne servieren sie saisonale, pflanzenbasierte Menüs auf Fine-Dining-Niveau in Köln.

Mit dem Cotell Cologne hat in Köln ein neues Restaurant eröffnet, das die vegane Szene der Stadt weiter prägt. Hinter dem Konzept steht das Team des ehemaligen Maki Maki – ein Projekt, das mit kreativem, pflanzenbasiertem Sushi bereits als außergewöhnlich galt und sich eine treue Fangemeinde aufgebaut hatte.

Maki Maki in Köln seit 2025 geschlossen

Über fast ein Jahrzehnt war die Crew in Köln aktiv: Seit 2016 servierte das Maki Maki veganes Sushi – kleine Kunstwerke aus Zutaten wie Roter Bete, marinierten Shiitakepilzen oder gerösteter Aubergine. Neben dem Restaurantbetrieb gehörten boten die Betreiber Vladimir Dimitrov und Daniela Vapirova auch Sushi-Kurse und Catering. 

Ende November 2025 schloss das Restaurant nach rund zehn Jahren – für viele Stammgäste überraschend, für das Team jedoch ein bewusster Schritt. „Nach fast zehn Jahren fühlt es sich richtig an“, hieß es damals. Und weiter: „Seit 10 Jahren sind wir in Köln. In dieser Zeit haben wir uns weiterentwickelt, dazugelernt und viel Erfahrung gesammelt. Heute gehen wir unter einem neuen Namen weiter – Cotell.“

Cotell in Köln bietet vegane Menüs

Mit dem Restaurant Cotell schlagen die Betreiber nun ein neues Kapitel auf – und entfernen sich bewusst vom Sushi-Konzept. Stattdessen bietet das Restaurant saisonale, pflanzenbasierte Menüs, die in drei oder vier Gängen serviert werden. Die Küche verbindet mediterrane und balkanische Einflüsse mit asiatischen Akzenten, setzt auf Fermentation, Kräuter und klare Aromen. Auf der Website heißt es zusätzlich: „Jedes Gericht ist sorgfältig komponiert und stellt die Zutaten in den Vordergrund.“

Das Cotell Cologne von außen, vor den Fenstern stehen Blumenkästen, bodenlange Vorhänge vereiteln einen Blick in den Innenraum.

Das Cotell Cologne in Köln gibt es neu seit März 2026.

Die Präsentation der Speisen ist bewusst minimalistisch, um die einzelnen Komponenten geschmacklich in den Mittelpunkt zu stellen. Zusätzlich zum Menü gibt es einzelne Gerichte zum Teilen – limitiert und nur begrenzt verfügbar. Für die Menüs kann wahlweise eine Weinbegleitung oder eine alkoholfreie Begleitung gebucht werden. Das Ambiente des Restaurants wird durch eine offene Küche aufgelockert, während schwere, dunkle Vorhänge für einen edlen Look sorgen. Der Mauritiussteinweg ist keine Flaniermeile – wer hier isst, kommt bewusst. Das macht das Cotell zumindest vorerst noch zu einem Ort für Eingeweihte.

Veganes Essen in Köln

Mit seinem Konzept reiht sich das Cotell in eine wachsende vegane Bewegung in Köln ein: Bereits im vergangenen Frühjahr eröffnete mit dem Vunky ein weiteres rein pflanzenbasiertes Restaurant, das sich schnell einen Namen machte und von unserem Kritiker Carsten Henn gleich zur Neueröffnung des Jahres 2025 gekürt wurde. Kurz zuvor startete in der Nähe des Eigelsteins das vietnamesische Adida Vegan, ebenfalls komplett pflanzlich. Im August sorgte zudem die erste vegane Fleischerei der Stadt, die tatsächlich so heißt, für Aufmerksamkeit.

Das Cotell hat seit dem 6. März geöffnet. Die Plätze sind begrenzt und werden nur in zwei Zeitslots vergeben – ab 17:30 Uhr und ab 20:00 Uhr. Stornierungen, die weniger als 12 Stunden vorher erfolgen, sowie No-Shows werden mit 25 Euro berechnet, um die Planung für die Menüs zu gewährleisten.

Cotell Cologne, Mauritiussteinweg 2, 50676 Köln, mittwochs bis sonntags von 17.30 bis 22.30 Uhr geöffnet. www.cotell.de