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Dom verschwindet in WolkeDichter Nebel hüllt Köln in graue Dunstglocke

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Ein Fußgänger ist am Dienstagmorgen vor dem in Nebel gehüllten Kölner Dom zu sehen.

Ein Fußgänger ist am Dienstagmorgen vor dem in Nebel gehüllten Kölner Dom zu sehen.

Dichter Nebel hat am Dienstagmorgen für eine ungewöhnliche Atmosphäre in Köln gesorgt.

Ein Wetterphänomen hat am Dienstagmorgen (14. April) Köln und die Region in dichten Nebel gehüllt. Laut Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) lagen die Sichtweiten teilweise unter 150 Meter. Der Kölner Dom etwa war teilweise kaum noch zu erkennen.

Die Nebelschwaden wehten so tief durch die Straßen, dass die feuchte Masse sogar in U-Bahn-Stationen waberte und manche Fahrgäste sich fragten, ob womöglich ein Brand ausgebrochen war.

Dichter Nebel in Köln und der Region – Dom kaum noch zu erkennen

Es handelt sich jedoch um ein völlig ungefährliches Phänomen, welches darauf zurückzuführen ist, dass sich die bodennahen Luftschichten zuerst erwärmen. „Am häufigsten entsteht Hochnebel durch Abkühlung wasserdampfreicher Luft unterhalb einer starken Inversion, die durch das Absinken im Bereich eines Hochdruckgebiets entstanden ist“, so der DWD. Im Grunde sind es auf der Erdoberfläche aufliegende Wolken.

In Köln sorgte der dichte Nebel am Dienstagmorgen für eine ungewöhnliche Atmosphäre. Fotos unseres Fotografen Alexander Schwaiger zeigen den Dom wie von einem Schleier verdeckt. Die Kirchtürme waren selbst aus kurzer Entfernung kaum zu erkennen.

Nebel in Köln: Ungewöhnlicher Blick von der Hohenzollernbrücke

Auch der Blick von der Kölner Hohenzollernbrücke war ungewöhnlich. Statt den besten Blick auf die Kölner Skyline zu bieten, sah man kaum mehr als ein Bild von Grau in Grau. Selbst die unter der Brücke herfahrenden Schiffe auf dem Rhein waren kaum noch zu erkennen.

Ein Schiff fährt am Dienstagmorgen im Nebel unter der Hohenzollernbrücke entlang.

Ein Schiff fährt am Dienstagmorgen im Nebel unter der Hohenzollernbrücke entlang.

Wer die Hohenzollernbrücke von Deutz hinüber zum Kölner Dom und Hauptbahnhof gelaufen ist, konnte kaum ein Ende der Brücke erahnen. Der Weg sowie die Brückenkonstruktion schienen einfach in der Wolke zu verschwinden.

Der Nebel auf der Hohenzollernbrücke war so dicht, dass das Ende des Bauwerks nicht mehr zu erkennen war.

Der Nebel auf der Hohenzollernbrücke war so dicht, dass das Ende des Bauwerks nicht mehr zu erkennen war.

Umgekehrter Blick vom Rheinufer auf die Hohenzollernbrücke.

Umgekehrter Blick vom Rheinufer auf die Hohenzollernbrücke.

Am frühen Dienstagvormittag war von dem Nebel kaum noch etwas zu sehen. Von Weitem war der Kölner Dom aber immer noch in einen leichten Schleier gehüllt.

Der Kölner Dom war auch am Dienstagvormittag noch in einen leichten Nebelschleier gehüllt.

Der Kölner Dom war auch am Dienstagvormittag noch in einen leichten Nebelschleier gehüllt.

ADAC warnt vor Gefahren bei Nebel für Autofahrer – kein höheres Unfallgeschehen in Köln

Für den Straßenverkehr bergen Nebelfelder wie diese eine erhebliche Unfallgefahr. Im Berufsverkehr führten die Wolkenschwaden am Dienstagmorgen für extrem geringe Sichtweiten. Der Deutsche Wetterdienst warnt, dass die Sichtweite für Verkehrsteilnehmer innerhalb weniger Sekunden stark abfallen kann.

Zu einem erhöhten Unfallgeschehen ist es am Dienstagmorgen aber ersten Angaben der Polizei Köln zufolge nicht gekommen.

Der ADAC weist auf den korrekten Einsatz von Nebelscheinwerfern und Nebelschlussleuchten hin. Sobald der Nebel die Sichtweite auf weniger als 50 Meter einschränke, sollten Autofahrer entsprechend die Nebelschlussleuchte einschalten.