Ein fataler Crash überschattete ein Rennen der Langstreckenserie auf dem Nürburgring. In den Vorfall war auch der Kölner Björn Griesemann verwickelt.
Tödlicher Unfall auf NürburgringGroße Trauer in der Eifel: Blaue-Funken-Chef Griesemann bezieht Stellung

Björn Griesemann ist Präsident der Blauen Funken. (Archivfoto)
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Ein Rennen der Nürburgring-Langstreckenserie (NLS) wurde am Samstag (18. April 2026) von einem schlimmen Ereignis überschattet. Nach einem schweren Zusammenstoß mit einem Todesopfer musste der Wettbewerb gestoppt werden. Dabei verlor der schwedische Pilot Juha Miettinen sein Leben. Der 66 Jahre alte BMW-Fahrer starb im Medical Center der Strecke.
Der Wettbewerb zählte zur Qualifikation für den 24-Stunden-Wettbewerb. Dieser ist für den 16. und 17. Mai auf der Nordschleife terminiert. Ein zweiter Lauf am Sonntag um 13.00 Uhr soll wie vorgesehen stattfinden. Davor ist eine Schweigeminute geplant.
Sieben Autos an Unfall beteiligt
Der Zusammenstoß ereignete sich schon in der dritten Rennrunde. Im Bereich Klostertal waren sieben Autos an der Karambolage beteiligt. Um 17.55 Uhr unterbrach die Rennleitung das Geschehen mit der Roten Flagge.
Der Veranstalter teilte mit, dass Helfer sofort an der Unglücksstelle waren. Juha Miettinen konnte nach seiner Befreiung aus dem Fahrzeug von den Notfallmedizinern aber nicht gerettet werden. Im dortigen Medical Center schlugen sämtliche Reanimationsmaßnahmen fehl.
Man brachte die übrigen sechs Fahrer zur Kontrolle ins Medical Center und in umliegende Kliniken. Bei fünf Piloten hat man keine Verletzungen gefunden. Eine Person kam mit leichten Blessuren davon.
Blaue-Funken-Chef in Unfall verwickelt
Auch der Kölner Björn Griesemann zählte zu den Fahrern, die in den Unfall verwickelt waren. Der Präsident der Blauen Funken ist 50 Jahre alt, war 2014 Prinz Karneval und fährt mit Leidenschaft Rennen. Sein Team gab bekannt, dass der Porsche 911 GT3 Cup mit der Nummer 992 in die Karambolage involviert war. „Unglücklicherweise war unser 911 GT3 Cup Manthey No. 992 in einen Unfall mit mehreren Wagen involviert. Zum Glück blieb unser Fahrer Björn Griesemann unverletzt“, so die Mitteilung des Rennstalls.
Griesemann selbst gab ebenfalls Entwarnung. Gegenüber EXPRESS.de sagte der Karnevalist: „Mir geht’s gut und ich habe keine Verletzungen. Ich wurde im Medical Center kontrolliert, ins Krankenhaus musste ich nicht. Es war ein heftiger Unfall. Meine Gedanken sind bei der Familie und dem Team von Juha“.
Der Präsident der Funken hatte vor, den Wettbewerb zusammen mit seinem Bruder Georg und den Piloten Dirk Adorf und Marco Holzer zu fahren. Er hatte einst gesagt, er kenne den Nürburgring in- und auswendig.
Als die Meldung über den schlimmen Crash am Samstagabend bekannt wurde, dachten viele Bekannte sofort an den 4. September 2022. An diesem Tag starben Griesemanns Vater, Mutter, jüngere Schwester und ihr Partner bei einem Absturz mit einem Flugzeug. (red)
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