Ein neues Geburtstagsfoto sorgt für Aufsehen. Inmitten des Epstein-Skandals um Mette-Marit sendet der Palast ein deutliches Signal.
Klares Zeichen gegen Mette-Marit?Neues Geburtstagsbild von König Harald sorgt für Diskussionen

Ein strahlendes Lächeln trotz katastrophaler Schlagzeilen: Prinzessin Ingrid Alexandra, König Harald und Kronprinz Haakon.
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Anlässlich des 89. Geburtstags von König Harald hat das norwegische Königshaus ein bemerkenswertes Porträtfoto publiziert, wie das US-Magazin „People“ berichtet. Anstelle eines traditionellen Einzelporträts ist der Monarch zusammen mit Kronprinz Haakon und Prinzessin Ingrid Alexandra abgebildet. Diese Darstellung vermittelt laut dem Magazin eine klare Botschaft von Kontinuität, Thronfolge und Stabilität. In einer Zeit, in der die königliche Familie erheblichem Druck ausgesetzt ist, wird damit ein deutliches Zeichen gesetzt.
Fokus auf drei Generationen – Die Thronfolge im Mittelpunkt
Nach Angaben des Palastes wurde das Foto bereits im Winter anlässlich des Geburtstags von Prinzessin Ingrid Alexandra aufgenommen. Seine jetzige Veröffentlichung erscheint jedoch nicht willkürlich. Ausschließlich der regierende König und seine direkten Nachfolger stehen im Fokus. Andere Mitglieder der Familie oder eine größere Gruppe sind nicht zu sehen. Die Aufnahme konzentriert sich somit eindeutig auf die Erbfolge und lässt andere Aspekte außen vor.
Mette-Marit und Marius nicht abgebildet – Zufall oder Absicht?
Auffallend ist die Abwesenheit von Kronprinzessin Mette-Marit. Marius Borg Høiby, ihr Sohn, ist ebenfalls nicht abgebildet. Gegen beide richten sich aktuell schwere Vorwürfe. Mette-Marit ist nach der Publikation neuer Dokumente im Fall Epstein wieder in die Schlagzeilen geraten. In Oslo steht Marius wegen diverser Anklagepunkte, zu denen auch Vergewaltigungsvorwürfe gehören, vor Gericht. Das Verfahren ist im Gange.
Epstein-Dokumente und Entschuldigung – Öffentlicher Druck auf die Königsfamilie
Das US-Justizministerium hat Ende Januar Millionen weiterer Seiten zu Jeffrey Epstein freigegeben. Die norwegische Zeitung „VG“ berichtet, dass Mette-Marit darin häufig genannt wird. Anfang Februar bat sie öffentlich um Entschuldigung für ihre einstige Bekanntschaft mit dem als Sexualstraftäter verurteilten Mann. In einer offiziellen Mitteilung des Königshauses äußerte sie ihr „tiefes Bedauern“ und gestand ein, die Familie in eine komplizierte Situation gebracht zu haben.
Aus diesem Grund erhält das neue Foto eine politische Dimension. Während auf früheren Geburtstagsporträts häufig mehr Familienmitglieder abgebildet waren, ist dieses bewusst auf lediglich drei Personen reduziert. Der König, sein Sohn und seine Enkelin – sonst niemand. In unruhigen Zeiten erscheint dies wie eine visuelle Abgrenzung. Die norwegische Monarchie zeigt damit Einigkeit an ihrer Spitze. (jag)

