Seit Wochen sind die Handwerker im früheren Café Deycks beschäftigt. Voraussichtlich im Juni soll es unter neuem Pächter neu eröffnen.
GastronomieArbeiten im früheren Café Deycks im Opladener Zentrum kommen voran

Das ehemalige Café Deycks ist eingerüstet. Es wird zurzeit grundlegend saniert.
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Das frühere Café Deycks in der Opladener Fußgängerzone ist fast rundherum eingerüstet. Im Innern sehen Passanten Handwerker bei der Arbeit. Säcke mit Spachtelmasse, Blechdosen, Werkzeug und Leitern sind zu sehen. Es tut sich also was in dem markanten Glasbau an der Einmündung der Goethestraße in die Kölner Straße.
Die Arbeiten, so teilt Gerald Hochkamer, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Leverkusen (WGL), auf Anfrage des „Leverkusener Anzeiger“ mit, seien im Zeitplan. Man erneuere die Toiletten- und die Lüftungsanlage komplett. Die Küche werde ebenfalls vollständig erneuert. Auch einen neuen Bodenbelag bekommt das gläserne Gebäude. „Wir werden das Gebäude im Laufe des April an den neuen Pächter übergeben“, so Hochkamer. Der ist dann für die weiteren Arbeiten zuständig.

Auch der Sonnenschutz am Café wird erneuert.
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Zuvor muss aber auch noch die Beschattung auf dem Dach des Gebäudes erneuert werden. „Das Ding ist eine kleine Wundertüte“, sagte Hochkamer scherzhaft über das Gebäude. „Wir haben festgestellt, dass die Sonnenschutzanlage und der Wasserablauf auf dem Dach nicht mehr funktionieren.“ Die WGL lasse die Anlage demontieren und stelle den in dem vollständig verglasten Bau unverzichtbaren Sonnenschutz auf andere Weise sicher.
Vermutlich im Juni wird das Café in der Opladener Fußgängerzone dann wieder fürs Publikum öffnen, zwei Jahre, nachdem es im Frühjahr 2024 schloss. Wer der neue Pächter – ein bereits in Leverkusen aktiver Gastronom – ist, darüber darf bis dahin weiter spekuliert werden.

In der Opladener Fußgängerzone eröffnet offenbar eine Filiale von Espresso Perfetto.
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Spekulationen dürfte es ebenfalls 100 Meter weiter in Richtung Norden in der Fußgängerzone geben. Dort steht in Richtung Altstadtstraße auf der linken Straßenseite seit einigen Wochen der Namenszug „Espresso Perfetto“ an der Fassade eines ehemaligen Kosmetiksalons. Dessen Reklameschild hängt auch noch über dem Schaufenster am Gebäude.
Mehr als das Logo ist aber von einem künftigen Café an dieser Stelle bislang nicht zu sehen. Die Schaufensterscheiben sind blickdicht zugeklebt, ein Datum für eine mögliche Eröffnung oder sonst eine sichtbare Information fehlen. Der Erkrather Kaffeebar-Filialist ist bereits seit Jahren in Wiesdorf an der Ecke Wiesdorfer Platz/Friedrich-Ebert-Platz vertreten.

