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Liste wird immer längerDie Chronik der Muskelverletzungen beim FC

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Joel Schmied geht beim 1. FC Köln verletzt vom Feld.

Joel Schmied gehört zu den FC-Profis, die wegen muskulärer Verletzungen in dieser Saison schon verletzt fehlten.

In der laufenden Saison plagen den 1. FC Köln vermehrt muskuläre Verletzungen. Eine Übersicht der Ausfälle.

Den 1. FC Köln plagt eine Verletzungsmisere. Insbesondere in der zweiten Hälfte der Saison nehmen bei dem Bundesliga-Aufsteiger die Ausfälle aufgrund von muskulären Problemen zu.

Besonders schwer traf es das Team von Lukas Kwasniok rund um die Partie gegen die TSG Hoffenheim (2:2). Nach dem umkämpften Unentschieden fehlen Trainer Lukas Kwasniok (44) jetzt gleich drei Profis. Ein Überblick über alle muskulär bedingten Verletzungen beim FC in der laufenden Saison.

Die Verletzungschronik beim FC: Alle muskulären Ausfälle im Detail

9. Oktober 2025, Youssoupha Niang – Ausfallzeit: zweieinhalb Monate, vier Spiele

Das Sturm-Talent befand sich nach einer im Sommer zugezogenen Schulterverletzung gerade auf dem Weg der Besserung, als ein Muskelriss ihn erneut zu einer langen Rehabilitationsphase zwang. Für den deutschen U19-Meister war es eine Hinrunde zum Vergessen.

23. Oktober 2025, Jan Thielmann – Ausfallzeit: vier Wochen, vier Spiele

Die Serie muskulärer Probleme bei den Profis setzte sich mit dem FC-Eigengewächs fort. Zwei Tage vor der Partie in Dortmund musste Thielmann eine Trainingseinheit abbrechen. „Eine MRT-Untersuchung ergab eine Muskelverletzung, durch die der 23-Jährige zunächst pausieren muss“, gab der Verein bekannt, nannte aber wie gewohnt keine weiteren Einzelheiten.

22. November 2025, Joel Schmied – Ausfallzeit: zweieinhalb Monate, neun Spiele

In der Begegnung mit Eintracht Frankfurt zog er sich die Verletzung bei einem Rettungsversuch vor dem 1:3 zu. Diese Aktion war nicht nur erfolglos, sondern hatte auch Konsequenzen. Die Blessur des Verteidigers stellte sich als schwerwiegender heraus als anfangs angenommen, weshalb Schmied aufgrund der Verletzung und des Trainingsrückstands letztlich neun Partien aussetzen musste.

30. November 2025, Dominique Heintz – Ausfallzeit: 17 Tage, zwei Spiele

Der erfahrene Verteidiger musste in der Partie bei Werder Bremen bereits früh ausgewechselt werden. Am folgenden Tag diagnostizierte eine MRT-Untersuchung einen „kleinen Muskelfaserriss“ im Adduktorenbereich.

9. Januar 2026, Dominique Heintz – Ausfallzeit: sechs Wochen, acht Spiele

Während des Trainingslagers in Spanien meldete sich bei Heintz im vorletzten Training vor der Abreise erneut eine Verletzung. Anstatt nach Heidenheim zu reisen, flog er zurück nach Köln. Dort wurde eine strukturelle Blessur festgestellt, die sich als hartnäckiger als die vorherige erwies. Obwohl Heintz Mitte Februar ins Teamtraining zurückkehrte, wurde er von Kwasniok bislang noch nicht für den Kader nominiert.

19. Januar 2026, Jahmai Simpson-Pusey – Ausfallzeit: rund ein Monat, vier Spiele

Aufgrund von Personalproblemen in der Abwehr wurde der junge Engländer nach seiner Verpflichtung sofort eingesetzt und bestritt drei Spiele in einer Woche, bevor er ausfiel. Trainer Lukas Kwasniok hatte zunächst auf eine kürzere Pause gehofft, doch der Innenverteidiger musste mit einer Oberschenkelverletzung letztlich etwa einen Monat pausieren.

5. Februar 2026, Alessio Castro-Montes – Ausfallzeit: noch offen, bisher drei Spiele

Die Verletzung traf auch ihn zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Nach einem schwierigen ersten Halbjahr in Köln hatte sich der Belgier in Form gebracht und galt als einer der Gewinner des Trainingslagers. „Ich glaube, ich habe die Periode ab Dezember genutzt und habe eine zweite Chance bekommen. Es läuft jetzt sehr gut“, äußerte er sich noch am 5. Februar. Eine MRT-Untersuchung vor dem Spiel gegen Leipzig ergab jedoch, dass er eine Pause einlegen muss.

18. Februar 2026, Youssoupha Niang – Ausfallzeit: wenige Tage, ein Spiel

In der Woche vor der Partie gegen Hoffenheim brach der junge Angreifer das Training ab. „Wir hatten die Befürchtung, dass es eine muskuläre Verletzung ist“, erklärte Kwasniok, gab aber kurz darauf Entwarnung: „Glücklicherweise – vor allem für ihn, weil er echt viele Rückschläge hinnehmen musste – war es nur ein fester Muskel.“

21. Februar 2026, Jan Thielmann – Ausfallzeit: noch offen

Den vielseitigen Offensivspieler traf es bereits zum zweiten Mal. Für das Spiel gegen Hoffenheim war er für die Startelf vorgesehen, zog sich aber schon beim Aufwärmen eine Verletzung zu. Eine MRT-Untersuchung bestätigte eine strukturelle Blessur.

21. Februar 2026, Sebastian Sebulonsen – Ausfallzeit: noch offen

Bisher war der Norweger von Verletzungen verschont geblieben, doch gegen Hoffenheim traf es auch ihn. Sein Ausfall stellt für den FC einen erheblichen Verlust dar, da Sebulonsen flexibel als Rechts- oder Innenverteidiger eingesetzt werden kann.

23. Februar 2026, Joel Schmied – Ausfallzeit: noch offen

Obwohl es auf dem Spielfeld zunächst nach einem Krampf aussah, beklagte auch der Schweizer nach der Partie gegen Hoffenheim muskuläre Beschwerden. Die MRT-Untersuchung brachte die ernüchternde Diagnose: Schmied muss erneut eine Pause einlegen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.