Ab der Marke gelten erste Einschränkungen für die Schifffahrt. Gesperrt wird der Rhein jedoch erst bei 8,30.
Hochwassermarke IKölner Rheinpegel könnte bis auf 6,30 Meter steigen

Der Rhein führt viel Wasser. Ab einem Wasserstand von 6,20 Meter gelten für die Schifffahrt erste Einschränkungen.
Copyright: Alexander Schwaiger
Gegen Ende der Woche könnte der Rheinpegel in Köln die Marke von 6,20 Meter überschreiten – und damit die Hochwassermarke I. Für Mittwochmorgen erwarten die Stadtentwässerungsbetriebe zunächst einen Wasserstand von 5,98 Meter. Danach soll er weiterklettern.

Der Rhein führt Hochwasser.
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Bundesanstalt für Gewässerkunde schätzt, dass er nach dem Knacken der Hochwassermarke I am Samstag einen Stand von 6,30 Meter erreicht.
Katastrophenalarm ab 10,70 Meter
Ab einem Wasserstand von 6,20 Meter gelten für die Schifffahrt erste Einschränkungen: Schiffe dürfen dann nur noch mit verminderter Geschwindigkeit und im mittleren Stromdrittel fahren. Erst ab einem Pegel von 8,30 Meter wird der Rhein für den Schiffsverkehr gesperrt.
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Bei 10 Meter wird der Kölner Rheinufertunnel gesperrt, ab 10,70 Meter wird Katastrophenalarm ausgelöst. Bei einem Wasserstand von 11,30 Meter wird die Altstadt überflutet. Deutlich über 8 Meter lag der Pegel zuletzt im Januar 2024 (8,23 Meter).
Dass der Wasserstand zuletzt an der 10-Meter-Marke gekratzt hat, ist noch länger her: Das Neujahrshochwasser von 2003 war mit einem Wasserstand von 9,71 Meter das höchste seit den Fluten von 1993 und 1995. In Rodenkirchen musste damals ein Fährdienst mit Booten und Unimogs eingerichtet werden. (ken)

