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Neue BrückeZwischen Höhenberg und Buchheim beginnen zweijährige Bauarbeiten

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Eine Brücke führt über eine Autobahn.

Die Arbeiten zum Ersatzneubau der Brücke zwischen Höhenberg und Buchheim, auf der die Frankfurter Straße die Stadtautobahn B 55a quert, beginnen am Montag (23. Februar).

Die Brücke ist eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen den Bezirken Kalk und Mülheim. Nun stehen lange Arbeiten an. 

Die Stadt Köln hat mit den Arbeiten zum Ersatzneubau der Brücke zwischen den Stadtteilen Höhenberg und Buchheim, auf der die Frankfurter Straße die Stadtautobahn B 55a quert, begonnen. Es ist eine Bauzeit von rund zweieinhalb Jahren von Februar 2026 bis ins zweite Quartal 2028 vorgesehen.

Die Arbeiten beginnen mit der Rodung der Gehölze und der Einrichtung der Baustelle im „Öhrchen“, der Grünfläche innerhalb der Auffahrt von der Frankfurter Straße auf die B 55a in Richtung Köln. Die Baustelleneinrichtungsfläche wird durch einen Bauzaun abgegrenzt. Die Baucontainer werden ebenfalls im „Öhrchen“ aufgestellt.

Behelfsbrücke soll als Umleitung dienen

Die Brücke über die Stadtautobahn ist eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen den Stadtteilen Buchheim und Höhenberg. Deshalb wird neben der alten Brücke zunächst eine Behelfsbrücke errichtet, um den Verkehr umleiten zu können. Sobald die Umleitung eingerichtet ist, wird die alte Brücke abgebrochen und an gleicher Stelle die neue Brücke gebaut. Im letzten Schritt erfolgt der Rückbau der Umleitungsstrecke und die Rekultivierung der in Anspruch genommenen Grünfläche. Dies ist für das zweite Quartal 2028 vorgesehen.

Während der Arbeiten wird der Verkehr auf der Frankfurter Straße sowie auf der B 55a größtenteils aufrechterhalten, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung. Die B 55a wird für den Einhub der Behelfsbrücke, den Abbruch der Bestandsbrücke und den Einbau der neuen Brücke ganz oder teilweise gesperrt werden müssen.

Kosten belaufen sich auf 19 Millionen Euro brutto

Die bestehende Brücke wurde 1970 gebaut. Beim Bau wurde ein besonderer Spannstahl genutzt, der heutzutage als problematisch gilt. Der kann versagen, ohne dass im Beton Anzeichen für eine Schädigung erkennbar sind. Die Folge: Es kann zu einer Spannungsrisskorrosion kommen. Deshalb wird die bestehende Brücke abgebrochen und an gleicher Stelle eine neue Brücke gebaut.

Die neue Brücke hat eine Spannweite von 42,8 Meter und eine Gesamtbreite von 41,4 Meter. Die Kosten belaufen sich auf 19 Millionen Euro brutto. Der Stadtrat hatte im März 2023 grünes Licht für das Bauprojekt gegeben.