Ein Blindgänger ist in Köln-Bilderstöckchen entdeckt worden, rund 220 Menschen müssen aus ihren Wohnungen.
Entschärfung noch heuteBlindgängerfund in Bilderstöckchen – Stadt Köln bereitet Evakuierung vor

Der Schriftzug „Kampfmittelräumdienst“ ist an einem Einsatzfahrzeug angebracht. In Köln ist eine Weltkriegsbombe gefunden worden. (Symbolbild)
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In Köln-Bilderstöckchen ist am Freitagvormittag (27. März) ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Bei Sondierungsarbeiten auf einem Privatgrundstück an der Robert-Perthel-Straße – in Höhe der gleichnamigen Bushaltestelle – stießen Arbeiter auf eine Zehn-Zentner-Bombe mit Heckaufschlagzünder. Das berichtet die Stadt in einer Pressemitteilung.
Weltkriegsbombe in Bilderstöckchen: Evakuierungsradius von 300 Metern
Noch heute soll das Kampfmittel entschärft werden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst sowie das Ordnungsamt sind bereits vor Ort. Der Gefahrenbereich ist inzwischen festgelegt: In einem Radius von 300 Metern rund um den Fundort müssen etwa 220 Menschen ihre Wohnungen verlassen.

In Bilderstöckchen muss heute eine Weltkriegsbombe entschärft werden. Die Autobahn 57 liegt nicht im Evakuierungsradius.
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Wo bald Straßensperren eingerichtet werden, teilt die Stadt jetzt auch mit: im Bereich Robert-Perthel-Straße/Äußere Kanalstraße, an der Robert-Perthel-Straße auf Höhe der Hausnummer 27, an der Kreuzung Robert-Perthel-Straße/Am Bilderstöckchen sowie an der Longericher Straße im Abschnitt der Hausnummern 215 bis 219.
Für Betroffene gibt es eine Anlaufstelle in der barrierefreien Mensa des Dreikönigsgymnasiums an der Escher Straße 245–247, die voraussichtlich ab 12.30 Uhr zur Verfügung steht. Haustiere dürfen nicht mitgebracht werden, ausgenommen sind ausgewiesene Blinden-, Therapie- oder Assistenzhunde mit entsprechendem Nachweis.
Wann genau die Entschärfung stattfinden kann, ist derzeit noch unklar. Die Autobahn 57 liegt außerhalb des Radius, aber die Buslinie 121 der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) kann zeitweise nicht fahren.

