Der Umbau des ehemaligen Sealife-Gebäudes in Königswinter zur DinoExperience läuft auf Hochtouren.
DinoExperienceDino-Welt-Macher investieren drei Millionen Euro in der Altstadt von Königswinter

Schlüsselübergabe: (v.l.) Edutain-CEO Janine Jaensch, Bürgermeisterin Heike Jüngling und der Landtagsabgeordnete Jonathan Grunwald.
Copyright: Carsten Schultz
Wenn die Besucher in ein paar Wochen die Treppe im einstigen Sealife-Gebäude in der Altstadt von Königswinter herunter gehen, um die versprochenen Dinosaurier zu sehen – dann landen sie auf einer Baustelle. Das werde zunächst für Irritationen sorgen, „aber das ist so gewollt“, sagte am Mittwoch Teresa Steinnus, die Kreativ-Direktorin der Edutain AG, die am 28. März die neue „DinoXperience“ in Königswinter eröffnen will.
Die Story, die die Besucher durch der Dino-Welt führen soll, sieht laut Steinnus vor, dass es beim Bau eines Museums einen Baustopp gegeben habe, weil man paläontologische Entdeckungen gemacht habe. Nach einer „Baustelleinweisung“ gehe es zur Ausgrabungsstelle und danach in ein Labor, in dem es auch um physikalische Phänomene gehe.
Drachensagen in Königswinter werden in der Dino-Welt aufgegriffen
Über ein „Zeitportal“ (Steinnus: „Das nächste Highlight in der Ausstellung“) würden unter anderem der Ort Königswinter entdeckt und die Besonderheiten rund um die Drachensagen aufgegriffen. Denn über das „Zeitportal“ seien auch manche Dinosaurier eingewandert. „Das ist so ein bisschen die Klammer dieser fiktiven Geschichte“, sagte die Kreativ Direktorin, die aber natürlich längst noch nicht alles erzählen wollte und durfte, was die Besucher erwartet.
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Drei Millionen Euro investiert die Edutain AG nach Angaben von CEO Janine Jaensch in das Gebäude an der Rheinallee, in dem gestern bei einem Einblick in die Baustelle noch einige Aquarien des ehemaligen Sealife zu sehen waren. Einzelne Elemente aus Zeiten des Großaquariums wollen die Dino-Welt-Macher weiter nutzen, sagte Janine Jaensch. Stichwort: Nachhaltigkeit.
Dennoch müssen die Initiatoren der Erlebniswelt unter anderem noch rund fünf Kilometer Strom- und Datenleitungen für Licht-und Tonsteuerung installieren, und es wurden sieben Container „Altbestand“ aus dem Gebäude geholt. An der Umsetzung seien 32 Fachfirmen beteiligt, neun ausführende Unternehmen kämen direkt aus der Region. Nach Angaben von Janine Jaensch werden am Ende rund 40 Mitarbeiter – einschließlich Aushilfskräften oder Teilzeitstellen – in der Dino-Welt beschäftigt sein.

Die Umbauten laufen auf Hochtouren. Am 28. März ist die Eröffnung der Dino-Welt.
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„Sie werden mit offenen Armen empfangen“, sagte Königswinters Bürgermeisterin Heike Jüngling, kurz bevor sie zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Jonathan Grunwald symbolisch den Schlüssel für das ehemalige Sealife an Janine Jaensch übergab. „Ich freue mich, dass nach dem langen Leerstand dieses Gebäude endlich mit Leben gefüllt wird, und zwar mit einem ganz tollen Leben“, sagte das Stadtoberhaupt.
„Innovation im Bereich des Experimentierens“
Nach Einschätzung des Bildungspolitikers Jonathan Grunwald entsteht „ein innovativer, moderner, didaktisch toll aufbereiteter Lernort, der eine Innovation im Bereich des Experimentierens und des Erlebnisses mit Bildungsansprüchen kombiniert“. Janine Jaensch hob die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Königswinter hervor. „Wir haben hier wirklich den Support und das Gefühl, dass wir alle dasselbe wollen.“ Das helfe enorm bei der Umsetzung des Projekts.

Verschiedene Gestaltungselemente des Sealife sowie einige Aquarien finden sich noch im Gebäude.
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Ein gastronomisches Angebot werde es in der DinoExperience ausdrücklich nicht geben. Das sei mit der Stadt so vereinbart. „Wir wollen die Innenstadt von Königswinter wiederbeleben. Man wird hier die Möglichkeit haben, sich mit einem Getränk zu versorgen, aber ansonsten werden wir mit der Umgebung hier zusammenarbeiten.“

