Nachdem zahlreiche Kinder eine Absage erhalten haben, gibt die Stadt nun die Einrichtungen bekannt, die noch über freie Plätze verfügen.
Nach zahlreichen AbsagenVier Kölner Gesamtschulen haben noch freie Plätze

Eine Lehrerin schreibt im Mathematikunterricht einer achten Klasse an einer Integrierten Gesamtschule in Hannover an eine Schultafel.
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Für jedes fünfte Kind, das ab dem kommenden Sommer an einer Kölner Gesamtschule lernen wollte, ist der Traum von einem Platz an der Wunsch-Einrichtung geplatzt. Weil die Zahl der Plätze nicht ausreicht, musste die Kommune 667 Mädchen und Jungen eine Absage für die gewünschte Gesamtschule geben. Die Familien müssen sich nun überlegen, wo sie ihre Kinder zur Schule bringen wollen.
Jetzt hat die Stadt die Namen der Gesamtschulen bekannt gegeben, an denen sich Eltern und Kinder in einer zweiten Runde bewerben können. Mehr als zehn freie Plätze bieten die Europaschule Köln (Raderthalgürtel 3), die Gesamtschule Berrenrather Straße 488, die Max-Ernst-Gesamtschule (Tollerstraße 16) und die Lise-Meitner-Gesamtschule (Stresemannstraße 36) an. Damit gibt es mit Rodenkirchen, Lindenthal, Ehrenfeld und Porz immerhin vier Stadtbezirke mit freien Plätzen.
Vier Stadtbezirke mit freien Plätzen
Insgesamt stellt die Kommune an den 19 städtischen Gesamtschulen 2808 Plätze für die im Sommer zu bildenden fünften Klassen zur Verfügung. Bei der Stadt gingen aber 3265 Anmeldungen ein, die zu 2598 Aufnahmen führten. Die Stadt teilte auf Anfrage mit, dass sie intensiv daran arbeite, den steigenden Bedarf an Gesamtschulplätzen zu decken.
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Zum Schuljahr 2024/25 haben die Gesamtschule Am Wassermann, die Gesamtschule Ossendorf und die Gesamtschule Weidenpesch ihren Betrieb aufgenommen. Zum Schuljahr 2025/26 wurde die neue Gesamtschule Kalk eröffnet. „Künftig sollen zur weiteren Entspannung die Realisierung der neuen Gesamtschule Im Hasental, als auch die angedachte Gesamtschule in Worringen beitragen“, schreibt eine Stadtsprecherin.
Der schulpolitische Sprecher der SPD, Oliver Seeck, erneuerte gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ seine Kritik. „Trotz gestiegener Kapazitäten bleibt der Fehlbedarf an Gesamtschulplätzen auf hohem Niveau“, so Seeck. Das Ergebnis sei, dass „Jahr für Jahr hunderte Kinder abgewiesen werden. Wer jetzt noch zögert, ignoriert die Realität.“
Die Gesamtschulen, die noch freie Plätze haben, nehmen noch bis Freitag, 27. Februar um 12 Uhr, Bewerbungen entgegen. Parallel läuft bis Freitag die erste Anmelderunde für Gymnasien, Haupt-, Real- und Förderschulen. Weitere Informationen zum Anmeldeverfahren gibt es im Internet.

